Kläger: Dr. Samuel Weisbach, Domherr zu Hamburg, dann in Altona (Beklagter).- Beklagter: Franz Heinrich Dorrinck als Erbe des Paul Richard, Bürger zu Hamburg (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis primae; Einlassung des Beklagten in die Rekonventionsklage des Klägers in einem Streit um eine Bürgschaft des Paul Richard bei der Impugnation der Verlassung von 6000 Mark Species an den Kläger als Erben des Paul Gundlach und um die Bezahlung einer als Sicherheit für die Bürgschaft ausgestellten Obligation des Klägers für Paul Richard; Hinweis des Klägers, dass ihm Schadensersatz zustehe, da Paul Richard die Verpflichtungen aus der Bürgschaft nicht erfüllt habe
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Kläger: Dr. Samuel Weisbach, Domherr zu Hamburg, dann in Altona (Beklagter).- Beklagter: Franz Heinrich Dorrinck als Erbe des Paul Richard, Bürger zu Hamburg (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis primae; Einlassung des Beklagten in die Rekonventionsklage des Klägers in einem Streit um eine Bürgschaft des Paul Richard bei der Impugnation der Verlassung von 6000 Mark Species an den Kläger als Erben des Paul Gundlach und um die Bezahlung einer als Sicherheit für die Bürgschaft ausgestellten Obligation des Klägers für Paul Richard; Hinweis des Klägers, dass ihm Schadensersatz zustehe, da Paul Richard die Verpflichtungen aus der Bürgschaft nicht erfüllt habe
211-2_W 13 Teil 1
W 1619
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> W
1729-1765
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Albert Ruland (1750). Dr. Conrad Gordian Seuter (1763). Beklagter und Nebenbeklagter: Lt. Lucas Andreas von Bostell.- Instanzen: 1. Niedergericht 1746. 2. Obergericht 1746-1749. 3. Reichskammergericht 1750-1765.- Darin: Auszug aus dem Testament des Paul Richard von 1729; Verträge von 1729 und 1730 über die Zahlung einer Leibrente durch den Kläger an Jacob Thran, kaiserlicher Rat und Domvikar in Hamburg, sowie eine Zession von 1743 der Forderungen aus diesen Verträgen durch Maria Thran, Witwe des Jacob Thran, an Paul Richard; Rechnungen, Quittungen über den Empfang von Leibrenten-Zahlungen und Schadlosverschreibungen des Lt. Giese Weisbach, wegen dieser Zahlungen für den Beklagten aus der Zeit 1735-1761; gutachterliche Äußerung des Protonotars der Stadt Hamburg 1756 über Verlassungen; Aktenstücke aus den Impugnations- und Diffamationsprozessen zwischen den Parteien und Jacob Thran, Johann Paul Ballador, Michael Heusch und der Witwe des Abraham Andreas Wiebeking sowie aus ähnlichen Prozessen vor städtischen Gerichten, dem Domkapitel, dem Reichshofrat und Reichskammergericht aus der Zeit 1731-1753 (passim); Aufstellung über Gerichtskosten 1748-1753.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11405 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ