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Vermessung und Absteinung der herrschaftlichen Hochwaldung bei Lützel und Merklinghausen
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Plan der strittigen Grenze zwischen der Landesherrschaft und der Gemeinde Müsen am Merklinghauser Wald (koloriert, 09.05.1799); Abschrift der Verkaufsurkunde des Hofes Merklinghausen vom 12.11.1707. Vermessung der herrschaftlichen Hochwaldung bei Lützel und Merklinghausen (1778-1779); Verkauf einer Mittelhecke an die Hilchenbacher Bergerben (1779); Vermessung des Loheschen Forstreviers (1789); Absteinung der herrschaftlichen Hochwaldung bei Merklinghausen und der daran anstoßenden Merklinghäuser Hauberge zu Müsen, mit Protokollen (1791, 1798); Streitigkeiten zwischen der Herrschaft und der Gemeinde Müsen wegen des Merklinghäuser Wieschens und dessen Durchschneidung mit einem Graben (1797-1800); Prüfung der Gesuche der Gemeinde Müsen um käufliche Überlassung des so genannten Merklinghäuser Waldwieschens (1800-1802); Gesuche des Johann Henrich Kraus zu Müsen um Verlängerung der Pacht über das herrschaftliche Wieschen unter dem Merklinghäuser Wald (1799); Abschrift eines Kaufbriefs des Fürsten Friedrich Wilhelm Adolph zu Nassau-Siegen vom 12.11.1707 über den Verkauf des herrschaftlichen Hofes zu Merklinghausen an die Gemeinde Müsen; Handzeichnung zur Lage des Merklighäuser Wieschens (1791). Korrespondenten u.a.: Oberförster Klein (Lützel), von Witzleben (Dillenburg), Amtmann J. H. Schenck (Hilchenbach), Amtsjäger Setzer (Schweißfurth), Amtmann Diesterweg (Hilchenbach), Käufer (Netphen), Rentmeister Vollpracht (Hilchenbach), Hartig (Dillenburg), von Neufrille (Dillenburg), von Aussem (Dillenburg), Vorsteher Andreas Siebel.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.