Handels- und Schifffahrtsverhältnisse mit Japan, Bd. 2
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III. HA MdA, II Nr. 5096
III. HA MdA Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten
Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten >> 02 Handelspolitische Abteilung >> 02.03 Wirtschaftsbeziehungen und Schifffahrtsverhältnisse mit Einzelstaaten >> 02.03.03 Wirtschaftsbeziehungen Preußens zu asiatischen Staaten >> 02.03.03.04 Japan >> 02.03.03.04.01 Allgemein
Sep. 1863 - Juni 1864
Enthält:
- Berichte und Dokumentenabschriften des Generalkonsuls von Rehfues aus Yokohama bzw. Shanghai, dabei: Rücksichtnahme der japanischen Regierung auf die isolationistische Stimmung in der Bevölkerung bei der Regulierung der Außenbeziehungen; Strafexpedition des englischen Gesandten und des Admirals nach Kagosima wegen der Ermordung des Richardsons, Verhandlungen mit Abgesandten des Prinzen von Satzuma über Wiedergutmachung; Verzögerung des Austauschs der Ratifikationsurkunden des preußisch-japanischen Handelsvertrags; Waffenhandel einer amerikanischen Gesellschaft unter den amerikanischen Gesandtschaftsangehörigen; Interessenskonflikte der Vertragsmächte in Japan; Forderung nach Rücknahme des Ausweisungsdekrets; japanische Forderung nach Abänderung der Handelsverträge (Schließung von Yokohama) mit den Vertragsmächten; Vorbereitung einer japanischen Gesandtschaft nach Europa; Aufenthalt in Nagasaki
- Berichte, Dokumentenabschriften und Zeitungsberichte des Konsuls von Brandt aus Kanagawa, dabei: Maßnahmen nach der Ermordung des französischen Offiziers Camus in Itegawa; Grenzverhandlungen auf Sachalin zwischen Russland und Japan; Gerüchte in chinesischen und europäischen Zeitungen; Brand im Schloß des Taikuns in Edo; Senkung der Zölle auf bestimmte Importe (u.a. Glaswaren, Wein und Spirituosen); Mordanschlag auf englischen Zimmermann Sutton in Nagasaki
- Bericht des Gesandten in Washington von Gerolt, dabei: Mitteilung des amerikanischen Gesandten in Japan über die Untersagung des Handels mit Fremden in Kanagawa und die Eröffnung der Häfen von Nagasaki und Hakodate
- Berichte des Gesandten in Bern von Kamptz, dabei: Abschluss des japanisch-schweizerischen Handelsvertrags, Zeitungsberichte
- Bericht des Legationssekretärs in Shanghai von Radowitz, dabei: Zwischenstopp der japanischen Gesandtschaft nach Europa
- Konferenz japanischer Regierungsvertreter mit den Vertragsmächten, Protokoll, 26.10.1863
- Konferenz zweier japanischer Vizeminister mit dem französischen Gesandten über die zeitweilige Schließung von Yokohama, Protokoll, französisch, 6.12.1863
- Auswechslung der Ratifikationsurkunden an Bord der "Gazelle" auf der Rhede vor Edo am 21.1.1864, dabei: Telegramm aus Alexandria, 21.3.1864; Protokoll der vorbereitenden Verhandlung, 28.12.1863; Bericht, 26.1.1864
- Ablehnung einer Neuverhandlung der Handelsverträge der Vertragsmächte mit Japan anlässlich der japanischen Mission in Europa (Schließung von Edo und Yokohama), dabei: Depesche des Grafen Russel an britischen Botschafter in Berlin (Vervielfältigung); Schriftwechsel mit den Gesandten in Haag von Perponcher-Sedlnitzki, in London von Bernstorff, in Paris von der Goltz sowie in St. Petersburg von Pirch
- Correspondence respecting Affairs in Japan, Druck des britischen Parlaments, London 1864
- Differenzen des Generalkonsuls von Rehfues mit dem amerikanischen Ministerresidenten Pruyn in Japan, dabei: Berichte von Rehfues, Brandt und Gerolt, Korrespondenzabschriften
- Veröffentlichung von Nachrichten über die Handelsverhältnisse in Japan im Preußischen Handels-Archiv.
- Berichte und Dokumentenabschriften des Generalkonsuls von Rehfues aus Yokohama bzw. Shanghai, dabei: Rücksichtnahme der japanischen Regierung auf die isolationistische Stimmung in der Bevölkerung bei der Regulierung der Außenbeziehungen; Strafexpedition des englischen Gesandten und des Admirals nach Kagosima wegen der Ermordung des Richardsons, Verhandlungen mit Abgesandten des Prinzen von Satzuma über Wiedergutmachung; Verzögerung des Austauschs der Ratifikationsurkunden des preußisch-japanischen Handelsvertrags; Waffenhandel einer amerikanischen Gesellschaft unter den amerikanischen Gesandtschaftsangehörigen; Interessenskonflikte der Vertragsmächte in Japan; Forderung nach Rücknahme des Ausweisungsdekrets; japanische Forderung nach Abänderung der Handelsverträge (Schließung von Yokohama) mit den Vertragsmächten; Vorbereitung einer japanischen Gesandtschaft nach Europa; Aufenthalt in Nagasaki
- Berichte, Dokumentenabschriften und Zeitungsberichte des Konsuls von Brandt aus Kanagawa, dabei: Maßnahmen nach der Ermordung des französischen Offiziers Camus in Itegawa; Grenzverhandlungen auf Sachalin zwischen Russland und Japan; Gerüchte in chinesischen und europäischen Zeitungen; Brand im Schloß des Taikuns in Edo; Senkung der Zölle auf bestimmte Importe (u.a. Glaswaren, Wein und Spirituosen); Mordanschlag auf englischen Zimmermann Sutton in Nagasaki
- Bericht des Gesandten in Washington von Gerolt, dabei: Mitteilung des amerikanischen Gesandten in Japan über die Untersagung des Handels mit Fremden in Kanagawa und die Eröffnung der Häfen von Nagasaki und Hakodate
- Berichte des Gesandten in Bern von Kamptz, dabei: Abschluss des japanisch-schweizerischen Handelsvertrags, Zeitungsberichte
- Bericht des Legationssekretärs in Shanghai von Radowitz, dabei: Zwischenstopp der japanischen Gesandtschaft nach Europa
- Konferenz japanischer Regierungsvertreter mit den Vertragsmächten, Protokoll, 26.10.1863
- Konferenz zweier japanischer Vizeminister mit dem französischen Gesandten über die zeitweilige Schließung von Yokohama, Protokoll, französisch, 6.12.1863
- Auswechslung der Ratifikationsurkunden an Bord der "Gazelle" auf der Rhede vor Edo am 21.1.1864, dabei: Telegramm aus Alexandria, 21.3.1864; Protokoll der vorbereitenden Verhandlung, 28.12.1863; Bericht, 26.1.1864
- Ablehnung einer Neuverhandlung der Handelsverträge der Vertragsmächte mit Japan anlässlich der japanischen Mission in Europa (Schließung von Edo und Yokohama), dabei: Depesche des Grafen Russel an britischen Botschafter in Berlin (Vervielfältigung); Schriftwechsel mit den Gesandten in Haag von Perponcher-Sedlnitzki, in London von Bernstorff, in Paris von der Goltz sowie in St. Petersburg von Pirch
- Correspondence respecting Affairs in Japan, Druck des britischen Parlaments, London 1864
- Differenzen des Generalkonsuls von Rehfues mit dem amerikanischen Ministerresidenten Pruyn in Japan, dabei: Berichte von Rehfues, Brandt und Gerolt, Korrespondenzabschriften
- Veröffentlichung von Nachrichten über die Handelsverhältnisse in Japan im Preußischen Handels-Archiv.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:38 MESZ
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