Domkapitel Münster, Domvikarienburse / Akten (Bestand)
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B 111
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) >> 1.2.1. Fürstbistum Münster >> 1.2.1.2. Domkapitel >> Domkapitel Münster, Domvikarienburse
(1438-) 1517-1811
Verwaltung allgemein, Schulden, Obligationen, Prozesse 1582-1811 (57); Vikarien 1518-1804 (13); Rechnungen 1517-1810 (38).
Bestandsgeschichte: Die Domvikarienburse bestand als gemeinschaftliches Vermögen parallel zu den Benefizien der 41 Vikarien.
Form und Inhalt: Zum Dom zu Münster zählten 41 Vikarien, deren Inhaber die Kirchen- und Chordienste zu versehen hatten.
Zu jeder Vikarie gehörte ein eigenes Beneficium, dessen Einkünfte der jeweilige Inhaber für sich allein bezog und verwaltete. Daneben bestand jedoch noch ein gemeinschaftliches Vermögen, die Domvikarienburse, unter der Verwaltung eines Bursarius. Der Anteil der Domherren an der Domvikarienburse richtete sich nach den von ihnen geleisteten Kirchendiensten.
Bei Aktenbestellungen ist anzugeben:
Domkapitel Münster, Domvikarienburse Nr. ...
Münster, im Juli 1984
Veddeler
Literatur:
C. v. Olfers, Beiträge zur Geschichte der Verfassung und Zerstückelung des Oberstifts Münster besonders in Beziehung auf Jurisdiktions-Verhältnisse, Münster 1848, S. 48 f
Bestandsgeschichte: Die Domvikarienburse bestand als gemeinschaftliches Vermögen parallel zu den Benefizien der 41 Vikarien.
Form und Inhalt: Zum Dom zu Münster zählten 41 Vikarien, deren Inhaber die Kirchen- und Chordienste zu versehen hatten.
Zu jeder Vikarie gehörte ein eigenes Beneficium, dessen Einkünfte der jeweilige Inhaber für sich allein bezog und verwaltete. Daneben bestand jedoch noch ein gemeinschaftliches Vermögen, die Domvikarienburse, unter der Verwaltung eines Bursarius. Der Anteil der Domherren an der Domvikarienburse richtete sich nach den von ihnen geleisteten Kirchendiensten.
Bei Aktenbestellungen ist anzugeben:
Domkapitel Münster, Domvikarienburse Nr. ...
Münster, im Juli 1984
Veddeler
Literatur:
C. v. Olfers, Beiträge zur Geschichte der Verfassung und Zerstückelung des Oberstifts Münster besonders in Beziehung auf Jurisdiktions-Verhältnisse, Münster 1848, S. 48 f
108 Akten.; 108 Akten (11 Kartons), Findbuch B 111.
Bestand
German
Wilhelm Kohl (Bearb.), Das Domstift St. Paulus zu Münster (Germania Sacra NF 17, 1-3, Bistum Münster, 4, 1-3), Berlin-New York 1982-1989; Friedrich Keinemann, Das Domkapitel zu Münster im 18. Jahrhundert, Münster 1967; Peter Löffler, Zur Geschichte des Domkapitelarchivs, in: Alois Schröer (Hg.), Das Domkapitel zu Münster 1823-1973, Münster 1976, S. 114-137; Peter Veddeler, Domkapitel Münster - Akten. Findbuch (Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 5), Münster 2006.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.2. Domkapitel (Tektonik)
- Domkapitel Münster, Domvikarienburse (Tektonik)
- Domkapitel Münster, Domvikarienburse / Akten (Bestand)