. Wilhelmina von Brandt geb. Wachholz, Erbin der Sophia Margaretha von Ludolf, Witwe des verstorbenen Lic. Johann Christoph von Brandt, Prokurator am RKG, Aßlar und Wetzlar, gegen Johann Jacob Walter, Kaufmann, Wetzlar, solms-braunfelsische Regierung, (NN Ackermann, Advokat, Wetzlar)
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1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
Nr. 1: Urteil der solms-braunfelsischen Regierung (1785)
Laufzeit: 1740, 1786-1799
Quad. 12: Errichtung des Familienfideikommisses durch Georg Melchior von Ludolf (1740)
Quad. 13: Wechsel mit Prolongationen (ab 1763)
Quad. 14: Testament der Charlotte von Ludolf (1761), Rechnung, betr. die ludolfsche Erbschaftsmasse (o.J.)
Quad. 25a = Nr. 2780, Quad. 25b = Nr. 2781: Umfangreiche Akten der Vorinstanzen
Anspruch auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, Anspruch auf Anerkennung der Tatsache, dass die Forderung des Kl. in Höhe von 500 Gulden, die als Ablösung eines früheren Darlehens in der gleichen Höhe, welches Sophia Christina Margaretha von Ludolf, Tochter des RKG-Assessors von Ludolf, als Inhaberin des Familienfideikommisses der ludolfschen Güter zu Aßlar zur Errichtung eines Staudammes an der Dill aufgenommen hatte, lediglich durch die Nutzung, nicht aber durch Verpfändung der Mühle zu Aßlar gesichert war, da die Güter des Familienfideikommisses nicht belastbar waren und zudem die Verhypothekierung nach Solmsischer LO II Tit 15 § 1 der Schriftform durch Eintragung in Schöffenbücher bedürft hätte, die hier nicht vorlag, Anspruch auf Verweisung der Forderung auf die Konkursmasse des Lic. von Brandt, Mandatar der Hinterlassenschaft von Ludolf, der die Darlehensrückzahlung durch Prolongierung ludolfscher Wechsel als eigene Wechsel übernommen hatte, Anspruch auf Rückzahlung irrtümlich in den Jahren 1780-1782 auf die Darlehenssumme geleisteten Zinsen, Anspruch auf Ersatz aller Kosten und Schäden
Laufzeit: 1740, 1786-1799
Quad. 12: Errichtung des Familienfideikommisses durch Georg Melchior von Ludolf (1740)
Quad. 13: Wechsel mit Prolongationen (ab 1763)
Quad. 14: Testament der Charlotte von Ludolf (1761), Rechnung, betr. die ludolfsche Erbschaftsmasse (o.J.)
Quad. 25a = Nr. 2780, Quad. 25b = Nr. 2781: Umfangreiche Akten der Vorinstanzen
Anspruch auf Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, Anspruch auf Anerkennung der Tatsache, dass die Forderung des Kl. in Höhe von 500 Gulden, die als Ablösung eines früheren Darlehens in der gleichen Höhe, welches Sophia Christina Margaretha von Ludolf, Tochter des RKG-Assessors von Ludolf, als Inhaberin des Familienfideikommisses der ludolfschen Güter zu Aßlar zur Errichtung eines Staudammes an der Dill aufgenommen hatte, lediglich durch die Nutzung, nicht aber durch Verpfändung der Mühle zu Aßlar gesichert war, da die Güter des Familienfideikommisses nicht belastbar waren und zudem die Verhypothekierung nach Solmsischer LO II Tit 15 § 1 der Schriftform durch Eintragung in Schöffenbücher bedürft hätte, die hier nicht vorlag, Anspruch auf Verweisung der Forderung auf die Konkursmasse des Lic. von Brandt, Mandatar der Hinterlassenschaft von Ludolf, der die Darlehensrückzahlung durch Prolongierung ludolfscher Wechsel als eigene Wechsel übernommen hatte, Anspruch auf Rückzahlung irrtümlich in den Jahren 1780-1782 auf die Darlehenssumme geleisteten Zinsen, Anspruch auf Ersatz aller Kosten und Schäden
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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17.06.2025, 2:09 PM CEST
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- . Wilhelmina von Brandt geb. Wachholz, Erbin der Sophia Margaretha von Ludolf, Witwe des verstorbenen Lic. Johann Christoph von Brandt, Prokurator am RKG, Aßlar und Wetzlar, gegen Johann Jacob Walter, Kaufmann, Wetzlar, solms-braunfelsische Regierung, (NN Ackermann, Advokat, Wetzlar) (Series)