Erzbischof Wegener von Trier bestätigt die Stiftung der Gräfin Clementia von Glizberg, wonach dieselbe unter Einwilligung der Pfalzgräfin Gertrud durch die Hand ihres Gemahls, des Grafen Gerhard von Geldern den Berg Schiffenberg im Wisechere-Wald mit Gerechtsamen und Ländereien, auch zu Conradsroth, dem auf diesem Berge errichteten Gotteshause St. Mariae mit der Bestimmung zueignet, daß die Inhaber nach der Regel des heiligen Augustin leben sollen und stets der Älteste aus dem Stamme der Stifterin die Vogtei ausübe.
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Erzbischof Wegener von Trier bestätigt die Stiftung der Gräfin Clementia von Glizberg, wonach dieselbe unter Einwilligung der Pfalzgräfin Gertrud durch die Hand ihres Gemahls, des Grafen Gerhard von Geldern den Berg Schiffenberg im Wisechere-Wald mit Gerechtsamen und Ländereien, auch zu Conradsroth, dem auf diesem Berge errichteten Gotteshause St. Mariae mit der Bestimmung zueignet, daß die Inhaber nach der Regel des heiligen Augustin leben sollen und stets der Älteste aus dem Stamme der Stifterin die Vogtei ausübe.
166, U 1
166 Nassau-Weilburg: Amt Gleiberg
Nassau-Weilburg: Amt Gleiberg >> Urkunden >> 1129-1500
1129 ohne Tag
Datum per copiam (13. Jh.) unter dem Siegel der Chorherren zu Schiffenberg (ab) und des Komturs und der Brüder vom Deutschorden zu Marburg, Pergament
Urkunde
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Domprobst Godefrid, Archidiakon Arnold, Kantor Eberhard (wohl zu Trier), Richard Abt zu Sprenkerbach, die Priester Widegowe und Lenzechin, von Laien: Graf Gerard de Clerivas, Graf Friedrich de Vianna, Graf Meinhard von Spanheim, Hartrad von Merenberg, Ekehard von Holefe, Marquard von Solms, Wenzelo Wolf, Craft von Beilstein und die Ministerialen Ludwig von Trier, Heinrich Truchsess, Hermann Kämmerer von Urlei, Ortwin Kämmerer, Heremann de Palatio, Cunrad von Hagene, Sigefrid der Hahe nebst Söhnen, Baldewin von Clen und sein Bruder Guntram, Gerard Truchsess der Grafin, die Gebrüder Gerard, Ernest, Craht und Reimar von Linden, Berhard von Gunnese, Hezechin von Garvenheim, Gerard von Selterse, Lupold von Selterse, Ruthard und Gebehard von Wisemar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:07 MESZ