Instrument des Notars Johannes Schantz: Bürgermeister und Rat von Frankfurt a. M., Johann Brune und Heinrich Katzmann erheben Berufung an den Kaiser gegen das Verfahren der Grafen Wilhelm zu Öttingen (in Vertretung seines Bruders Ulrich) gegen Matern Kachelharten und andere Bürger zu Frankfurt, die Fritz von Grumbach, als sie zur Messe nach Nördlingen fuhren, in Wallerstein aufgehalten und niedergeworfen hat. - Der Grumbacher stützte sich dabei auf ein Urteil des Markgrafen Albrecht von Brandenburg, dem zufolge Frankfurt auf Klagen Newenmarkts geächtet war (vgl. den dabei liegendenden gleichzeitigen Zettel). - Zeugen: Wipertus Lapicide von Buchau, Joh. Fyertag, Conrad Ebernandt.
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Instrument des Notars Johannes Schantz: Bürgermeister und Rat von Frankfurt a. M., Johann Brune und Heinrich Katzmann erheben Berufung an den Kaiser gegen das Verfahren der Grafen Wilhelm zu Öttingen (in Vertretung seines Bruders Ulrich) gegen Matern Kachelharten und andere Bürger zu Frankfurt, die Fritz von Grumbach, als sie zur Messe nach Nördlingen fuhren, in Wallerstein aufgehalten und niedergeworfen hat. - Der Grumbacher stützte sich dabei auf ein Urteil des Markgrafen Albrecht von Brandenburg, dem zufolge Frankfurt auf Klagen Newenmarkts geächtet war (vgl. den dabei liegendenden gleichzeitigen Zettel). - Zeugen: Wipertus Lapicide von Buchau, Joh. Fyertag, Conrad Ebernandt.
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden 185
Tit I Nr. 179 a
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden
Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden >> A. Landgerichts-Briefe und Schriften >> Tit. I. Kaiserliches Landgericht des Burggraftums Nürnberg: Privilegien, Freiheiten, Urteilsbriefe usw.
1457 Juli 27
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: beglaubigt durch den obigen Notar, coll.: Notar Joh. Hoffmann.
Überlieferung: Vidimus
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Frankfurt a.M.
Originaldatierung: Frankfurt auf dem Ratshause in der Ratsstube.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1457
Monat: 7
Tag: 27
Äußere Beschreibung: Gleichzeitige Abschrift.
Überlieferung: Vidimus
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Frankfurt a.M.
Originaldatierung: Frankfurt auf dem Ratshause in der Ratsstube.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1457
Monat: 7
Tag: 27
Äußere Beschreibung: Gleichzeitige Abschrift.
Brune, Johann
Katzmann, Heinrich
Oettingen, Wilhelm Graf zu
Oettingen, Ulrich Graf zu
Kachelhart, Matern
Grumbach, Friedrich von
Brandenburg, Albrecht Achilles Markgraf und Kurfürst von
Lapicide (Steinhauer), Wipertus
Fyertag, Johann
Ebernandt, Konrad
Schantz, Johann (Notar)
Hoffmann, Johann (Notar)
Frankfurt a. Main (Hessen), Ausstellungsort
Frankfurt a. Main (Hessen)
Nördlingen (Lkr. Donau-Ries)
Wallerstein (Lkr. Donau-Ries)
Neumarkt
Buchau (Lkr. Kulmbach oder Bayreuth?)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv: Kaiserliches Landgericht Nürnberg, Urkunden (Bestand)
- A. Landgerichts-Briefe und Schriften (Gliederung)
- Tit. I. Kaiserliches Landgericht des Burggraftums Nürnberg: Privilegien, Freiheiten, Urteilsbriefe usw. (Gliederung)