HINRICH TENCKYNCH, z.Zt. Richter des Bischofs OTTO van der HOYE von MÜNSTER zu BOCHOLT (BOCHOLTE bynnen en buten) und Verwahrer des Hofes zu WELSCHELO, (S), belehnt im Namen des genannten Bischofs den WILLEM von KEMPEN und dessen Ehefrau ALEYD sowie SWEDER und BITTER, die Söhne des Schulzen HINRICH zu BONEN, zu gesamter Hand mit dem Gut then STADE im Kirchspiel von MILLINGEN (Millyngen) zu ISSELBURG (ysselberghe) mit der Verpflichtung, davon den hergebrachten jährlichen Zins von 3 Scheffel Roggen und 5 Scheffel Gerste Bocholter Maß in den Hof zu WELSCHELO zu liefern. D. die concepcionisbeate Marie virginis.
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HINRICH TENCKYNCH, z.Zt. Richter des Bischofs OTTO van der HOYE von MÜNSTER zu BOCHOLT (BOCHOLTE bynnen en buten) und Verwahrer des Hofes zu WELSCHELO, (S), belehnt im Namen des genannten Bischofs den WILLEM von KEMPEN und dessen Ehefrau ALEYD sowie SWEDER und BITTER, die Söhne des Schulzen HINRICH zu BONEN, zu gesamter Hand mit dem Gut then STADE im Kirchspiel von MILLINGEN (Millyngen) zu ISSELBURG (ysselberghe) mit der Verpflichtung, davon den hergebrachten jährlichen Zins von 3 Scheffel Roggen und 5 Scheffel Gerste Bocholter Maß in den Hof zu WELSCHELO zu liefern. D. die concepcionisbeate Marie virginis.
AA 0588, 83
AA 0588 Herrschaft Hueth, Urkunden
Herrschaft Hueth, Urkunden >> 1. Urkunden
1405 Dezember 8
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Herkunft: -
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:46 MESZ