44/121,2 [Nr. 77,1-3]: 1625 Apr. 24 (1) Verkauf seiner neuen Wohnbehausung in der Neckarhalde durch Abraham Höltzl an Kunigunde Schnepf geb. Graseckh, Witwe seines Schwagers verst. Johann Dieterich Schnepf, Pfarrer zu Derendingen, und deren Tochter Barbara Voltz geb. Schnepf, Witwe des verst. Dr. iur. Friedrich Voltz
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UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) >> Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) >> Kaufbriefe (1580-1780) >> Kaufbriefe, Fasz. III: Nr. 68-134
1625
Enthält: Verkäufer: Junker Abraham Höltzl, Univ.-Verw.; Käufer: Kunigunde geb. Graseckh, Witwe des Johann Dietrich Schnepff, Pfarrer zu Derendingen, Schwager des Verkäufers, mit ihrem Kurator Dr. iur. Jakob Andler, Hofgerichtsassesor; Kaufobjekt: neue Wohnbehausung; Lage: In der Neckarhalde "zwischen dem Gärtlein des fürstl. Stipendium und der anderen Behausung des Verkäufers, gen. das alte Haus, - das Höltzl um 1 500 fl an Johann Baptist Weiganmeier Verkaufte - stößt vorne an die gemeine Gasse und hinten auf den Zwinger der Stadt"; Kaufpreis: 5 000 fl; Zahlungsweise: 2 152 fl 30 x mußte der Verkäufer bisher an die Käuferin und deren Tochter Barbara Voltz geb. Schnepff, Witwe des Dr. iur. Johann Friedrich Voltz, Univ.-Verv., verzinsen, 1 514 fl sind bei der Landschaft zu verzinsen, 833 fl bar, 500 fl auf 2 Jahre zu verzinsen, danach ablösbar.; Bemerkungen: Der Gang zwischen den beiden Behausungen ist gemeinsam, die Kloake in dem Gang gehört zu der neuen Behausung. Konfirmierung 1625 April 30 (73,3- 1625 Sept. 30) Revers der Käuferin mit ihrem Beistand (s. oben) und der Schwester der Verkäuferin, Barbara Voltz mit ihrem Beistand Christoph Besold gegen Hz. Johann Friedrich zu Württemberg wegen des Lösungsrechtes des fürstlichen Stipendiums an der verkauften Behausung.
Akte
Vgl. UAT 44/121 Nr. 76
Andler, Jakob (1557-1634)
Gruber, Barbara geb. Schnepff verw. Voltz (gest. 1653)
Höltzl, Abraham von (gest. 1651)
Schnepff, Kunigunda geb. Graseccia (16./17. Jh.)
Weiganmeier, Johann Baptist (1586/1587-1629)
Kaufbriefe, Fasz. III: Nr. 68-134
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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- Kaufbriefe, Fasz. III: Nr. 68-134 (Archivale)