5.2.1.2.2. Kanal Aachen - Neersen
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Gliederung
AA 0633 Roerdepartement, Präfektur (AA 0633)
Roerdepartement, Präfektur (AA 0633) >> 5. Dritte Division: Militärverwaltung; Verwaltung von öffentlichen Arbeiten, Landwirtschaft, Handel >> 5.2. Zweites Büro: Verwaltung von öffentlichen Arbeiten, Landwirtschaft, Handel >> 5.2.1. Öffentliche Arbeiten >> 5.2.1.2. Schiffahrt, Wasserbau
In den Jahren 1809 - 1811 erwog der Präfekt des Roerdepartements den Bau einer Schiffahrtsverbindung für Aachen. Mit einem Kanal für kleine Schiffahrt sollte die Stadt an den Nordkanal herangebracht werden. Ursprünglich wurde eine Verbindung über Maastricht in das Teilstück Maas-Scheide geplant, später über Jülich nach Neersen in das Teilstück Rhein-Maas. Der Plan wurde jedoch nicht durchgeführt. Literatur: Richard Zeyss, Die Entstehung der Handelskammern und die Industrie am Niederrhein, S. 187 f.; Albert Huyskens, Ein französischer Plan für eine Kanalverbindung von Aachen, Jülich und Eschweiler mit Maas und Rhein, in: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins 55 (1933) S. 202-207
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.5. Französische Zeit und Übergangszeit (Tektonik)
- 1.5.1. Linksrheinische Gebiete (Tektonik)
- 1.5.1.2. Roerdepartement (Tektonik)
- Roerdepartement AA 0633 (Tektonik)
- Roerdepartement, Präfektur (AA 0633) (Bestand)
- 5. Dritte Division: Militärverwaltung; Verwaltung von öffentlichen Arbeiten, Landwirtschaft, Handel (Gliederung)
- 5.2. Zweites Büro: Verwaltung von öffentlichen Arbeiten, Landwirtschaft, Handel (Gliederung)
- 5.2.1. Öffentliche Arbeiten (Gliederung)
- 5.2.1.2. Schiffahrt, Wasserbau (Gliederung)
- 5.2.1.2.2. Kanal Aachen - Neersen (Gliederung)