Verwaltung der Sprengstoffvorräte
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F 38, VIIIg Nr. 57 Bd. 3 (Benutzungsort: Wernigerode)
Registratursignatur: Gen. Tit. VIIIg Nr. 57 Heft 3
F 38, Generalia (Benutzungsort: Wernigerode) Oberbergamt Halle. Generalia
Oberbergamt Halle. Generalia >> 08. Rechts-, Polizei- und Depositensachen >> 08.07. Polizeisachen (auch Feuerpolizei) >> Verwaltung der Sprengstoffvorräte
1904 - 1907
Enthält u.a.: Lagerung nitroglyzerinhaltiger Sprengstoffe über Tage.- Aufbewahrung von Cheddit über Tage.- Regelungen zur Ausstellung von Sprengstofferlaubnisscheinen.- Berichte über Versuche mit dem Sprengstoff Cheddit, 1905.- Regelungen über den Verkehr mit Sprengstoffen.- Polizeiverordnung betr. den Verkehr mit Sprengstoffen vom 14.09.1905.- Bericht des Obersteigers Fischer vom "Georgischacht" bei Wansleben über die Sprengstoffversuche mit Cheddit, 1905.- Erklärung für das Ablesen des Geheimzeichens in Patronenpapieren der Sprengstofffabrik Würgendorf mit Beispiel.- Vorschriften über den Verkehr mit Sprengstoffen.- Mitteilung und weitere Veranlassung des Ministers für Handel und Gewerbe zur Explosion eines Pulverhauses auf dem Steinkohlenbergwerk "Königin Luise", 1906.- Gutachterliche Äußerung über die Lagerfähigkeit eines Chloratsprengstoffs der Pulverfabrik Krienwald, 1905.- Anwendung des §5 der Unfallverhütungsvorschriften der Ziegelei-Berufsgenossenschaft bezgl. der Vornahme von Sprengarbeiten.- Erlass des Ministers für Handel und Gewerbe zur Lagerung des Sprengstoffes Cahücit.- Verordnung über die polizeiliche Genehmigung der Herstellung, des Vertriebs und des Besitzes von Sprengstoffen sowie Einführung derselben aus dem Ausland.- Anweisung über die polizeiliche Genehmigung zur Lagerung von Sprengstoffen außerhalb der Fabrikationsstätten.- Muster von Sprengstofferlaubnisscheinen.- Exposè der Westfälisch-Anhaltischen Sprengstoff A.G. über die Eigenschaften des Petroklastit.- Bekanntmachung zum Gesetz gegen den verbrecherischen und gemeingefährlichen Gebrauch von Sprengstoffen vom 29.04.1903.- Gutachterliche Äußerung des Bergasssessors Beyling aus Gelsenkirchen betr. den am 18.08.1906 auf dem Steinsalzbergwerk "Solvay in Preußen" erfolgten tödlichen Unfall des Häuers Carl Krüger, 1906.- Anleitung zu den Vorschriften über Blitzschutzvorrichtung für Pulver- und Sprengfabriken sowie für Pulver- und Sprengstoffmagazine.- Äußerung des Bergassessors Beyling aus Gelsenkirchen zur Frage, "ob die gleichzeitige Verwendung des brisanten Dynamits und Sprengsalpeters ungefährlich ist und erst durch Anwendung der Sprengkapsel gefährlich wird".-
Enthält auch: Druckschrift "Cheddit - Leistungsfähige und billige Sprengstoffe für Bergwerke, Steinbrüche und alle anderen Sprengarbeiten hergestellt nach dem Verfahren Street".
Enthält auch: Druckschrift "Cheddit - Leistungsfähige und billige Sprengstoffe für Bergwerke, Steinbrüche und alle anderen Sprengarbeiten hergestellt nach dem Verfahren Street".
Oberbergamt Halle
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:25 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) (Tektonik)
- 07.01. Bergbau (Tektonik)
- 07.01.01. Oberbergamt Halle (Tektonik)
- Oberbergamt Halle. Generalia (Bestand)
- 08. Rechts-, Polizei- und Depositensachen (Gliederung)
- 08.07. Polizeisachen (auch Feuerpolizei) (Gliederung)
- Verwaltung der Sprengstoffvorräte (Archivale)