Gerichtsbrief des Schultheißen Sigmund v. Egloffstein, Ritter, und der Schöffen der Stadt Nürnberg in Sachen des dem Deutschen Orden grundbaren Hans Hager von Bartholomesawrach gegen Heintz Broschell von da wegen Holzabhauens und Schadensersatzes über das Urteil, wonach die eingeholte Kundschaft (Verhörer: Anthoni Kuffler, Gerichtsschreiber, Kundschafter: Hans Tawr von Nydern Eschenbach, Cuntz Spett von Leupersloh, Vlrich Vischer von Altenberg, Cuntz Smid von Berchtoltsdorff, Hans Smit von ebenda, Lienhart Horauf von Miltach) überwiegend zu Gunsten des Klägers gelautet und von dem Kläger mit Eideshelfern beschworen worden ist. - Richter des Bauerngerichts: Anthoni Kuffler an Statt des Hans Kratzer genannt von Landau, Vikar an St. Lorenz zu Nürnberg. - Eideshelfer: Hans Spett von Kapffsdorf, Hans Buckell von Bartholomesawrach. - Zeugen: Herr Caspar Spalter, Herr Philip Pirckheymer. - Siegler: das Stadtgericht (mit Siegel des Schultheißen als Rücksiegel).
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Gerichtsbrief des Schultheißen Sigmund v. Egloffstein, Ritter, und der Schöffen der Stadt Nürnberg in Sachen des dem Deutschen Orden grundbaren Hans Hager von Bartholomesawrach gegen Heintz Broschell von da wegen Holzabhauens und Schadensersatzes über das Urteil, wonach die eingeholte Kundschaft (Verhörer: Anthoni Kuffler, Gerichtsschreiber, Kundschafter: Hans Tawr von Nydern Eschenbach, Cuntz Spett von Leupersloh, Vlrich Vischer von Altenberg, Cuntz Smid von Berchtoltsdorff, Hans Smit von ebenda, Lienhart Horauf von Miltach) überwiegend zu Gunsten des Klägers gelautet und von dem Kläger mit Eideshelfern beschworen worden ist. - Richter des Bauerngerichts: Anthoni Kuffler an Statt des Hans Kratzer genannt von Landau, Vikar an St. Lorenz zu Nürnberg. - Eideshelfer: Hans Spett von Kapffsdorf, Hans Buckell von Bartholomesawrach. - Zeugen: Herr Caspar Spalter, Herr Philip Pirckheymer. - Siegler: das Stadtgericht (mit Siegel des Schultheißen als Rücksiegel).
Ritterorden, Urkunden 3673
Zusatzklassifikation: Gerichtsbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 11. Kommende Nürnberg
1466 September 13
Pergament
Urkunden
ger
Originaldatierung: Geben am Sambstag vor des heyligen Creutz tag Exaltacionis zu latein gnant 1466.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg., mit Siegel. Blattzahl: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg., mit Siegel. Blattzahl: 1
Egloffstein, Sigmund v. (Schultheiß zu Nürnberg)
Hager, Johann
Broschel, Heinrich
Kuffler, Antonius
Taur, Johann
Spet, Konrad
Fischer, Ulrich
Schmid, Konrad
Schmid, Johann
Hörauf, Leonhard
Kratzer, Johann (genannt v. Landau) (Vikar an St. Lorenz zu Nürnberg)
Spet, Johann
Buckel, Johann
Spalter, Kaspar
Pirckheimer, Philipp
Nürnberg, Stadtgericht
Barthelmesaurach (Gde. Kammerstein, Lkr. Roth)
Untereschenbach (Gde. Windsbach, Lkr. Ansbach)
Leipersloh (Gde. Windsbach, Lkr. Ansbach)
Bertholdsdorf (Gde. Windsbach, Lkr. Ansbach)
Mildach (Gde. Kammerstein, Lkr. Roth)
Kapsdorf (Gde. Abenberg, Lkr. Roth)
Nürnberg, Kommende
Nürnberg, St. Lorenz, Vikar
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
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