Kreisgelder 1691-1724
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01.01.02 A, A 5668
Mi 72
01.01.02 A [S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932
[S 1] 01 Stadt Lemgo bis 1932 >> 2.03 Militaria >> 2.03.03 Truppendurchzüge, Kreiskontingent, Krieg mit Frankreich
1691 - 1724
Enthält: Durchmarsch Brandenburg, Völker, 30. April 1696; Subsidienkontingent betr., November 1696; Fremde Werber betr., 14. Februar 1697; Subsidiengelder betr., 6. Juni 1698; Kreiskompanie etc., 10. Februar 1699; Sechs Musketiere arbeiten beim Bauer, 10. April 1699; Klagen der Stadt betr. Schuldenlasten, 6. November 1700; Verordnung des Grafen Friedrich Adolph, fremde Webrer betr. (Vergl. auch 21. Februar 1703), 6. April 1702; Römer Monatsgelder betr. (Kreisgelder), 8. April 1704; Erwerbslose Soldaten betr., 15. Januar 1705; Konferenz der Städte betr. (Horn), 20. Januar 1705; Miliz betr., 22. Januar 1705; Anwerbung für Kreistruppen betr., 3. Februar 1705; Krieg gegen Frankreich betr. Reichsgutachten über das lippische Kreiskontingent, 22. Dezember 1713; Kreistruppen auf dem Marsch von Bonn über Paderborn, 17. Juli 1715; Einquartierung der lippischen Kreiskompanien zu Fuß betr. (befindet sich bei den Stadtrechnungsbelegen), 1715-1721; Lippische Miliz betr. Einquartierung des Kreiskontingents (Feindseligkeiten der Bürger gegen die Soldaten), 1719; Memorial der Stadt Lemgo betr. vierjährige Einquartierung, 1720; Reduzierung bis auf 40 Mann, 30. September 1720; Aufstellung der gesamten Einquartierungskosten (5.840 Taler), 1721; Verordnung des Grafen Simon Adolph gegen fremde Werber in Lippe, 14. Februar 1723; Schreiben des Leutnant Phil. Bernhard von Donop an die Landesherrin. Er ist beim Wirt "Zum weißen Roß" in Lemgo einlogiert, 30. Juni 1723; Major Zütterich betr., 1724
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:27 MEZ