Johannes Hausman, Doktor beider Rechte, Generalvikar des Bischofs Jakob von Konstanz, transferiert auf Bitte des Truchsessen Heinrich von Waldburg die Pfarrkirche von Wolfegg in die etwa 300 Schritte davon entfernte Kollegiatkirche, da die Pfarrkirche zu klein geworden ist, aus eigenen Mitteln nicht vergrößert werden kann und der Kollegiatkirche ohnehin schon inkorporiert ist. Er legt jedoch fest, dass an Sonn- und Feiertagen für Kranke, Greise, Schwangere und alle, denen der Weg zur Kollegiatkirche zu beschwerlich ist, in der Pfarrkiche Gottesdienste gehalten werden.
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Johannes Hausman, Doktor beider Rechte, Generalvikar des Bischofs Jakob von Konstanz, transferiert auf Bitte des Truchsessen Heinrich von Waldburg die Pfarrkirche von Wolfegg in die etwa 300 Schritte davon entfernte Kollegiatkirche, da die Pfarrkirche zu klein geworden ist, aus eigenen Mitteln nicht vergrößert werden kann und der Kollegiatkirche ohnehin schon inkorporiert ist. Er legt jedoch fest, dass an Sonn- und Feiertagen für Kranke, Greise, Schwangere und alle, denen der Weg zur Kollegiatkirche zu beschwerlich ist, in der Pfarrkiche Gottesdienste gehalten werden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 538 U 14
ASig.: 2 (durchgestrichen), No 27 (durchgestrichen), No 5, Nr. 1543
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 538 Wolfegg, Stift
Wolfegg, Stift >> A. Urkunden
1620 Dezember 20
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Konstanz
Siegler: (mit Unterschrift): der A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. (in Blechkapsel)
Vermerke: unter dem Umbug: Taxa 1 fl 20 k(reuzer), ad sigillum 3 fl . 12 k(reuzer)
Siegler: (mit Unterschrift): der A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. (in Blechkapsel)
Vermerke: unter dem Umbug: Taxa 1 fl 20 k(reuzer), ad sigillum 3 fl . 12 k(reuzer)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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