Priorin und Konvent von Kloster Kirchheim verkaufen der Klosterfrau Anne von Leidringen um 35 lb h eine jährliche Gült von 6 Scheffel Dinkel und 1 Scheffel Hafer Kirchheimer Meß aus ihrem Gut zu Weilheim, genannt des Schwarzen ("Swartzen") Gut, das der Amman, genannt Ebermann, baut. Sie behalten sich Be- und Entsetzungsrecht sowie Handlohn und Weglösin vor. Der die Gült übersteigende Ertrag des Guts verbleibt dem Kloster Kirchheim. Falls das Gut die Gült nicht trägt, muß das Kloster die Käuferin aus seinem Speicher und Kornhaus entschädigen.
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Priorin und Konvent von Kloster Kirchheim verkaufen der Klosterfrau Anne von Leidringen um 35 lb h eine jährliche Gült von 6 Scheffel Dinkel und 1 Scheffel Hafer Kirchheimer Meß aus ihrem Gut zu Weilheim, genannt des Schwarzen ("Swartzen") Gut, das der Amman, genannt Ebermann, baut. Sie behalten sich Be- und Entsetzungsrecht sowie Handlohn und Weglösin vor. Der die Gült übersteigende Ertrag des Guts verbleibt dem Kloster Kirchheim. Falls das Gut die Gült nicht trägt, muß das Kloster die Käuferin aus seinem Speicher und Kornhaus entschädigen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 U 416
Archiv Kl. Kirchheim
30. B.
Nro. 3
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 Kloster Kirchheim
Kloster Kirchheim >> 1. Urkunden
1390 Februar 1 (Frauen Kerzweihe Abend)
Urkunden
Siegler: 1) - 2) Die A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 311
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 311
Ammann; gen. Ebermann
Ebermann s. Amman
Leidringen, Anne von
Schwarz, der
Weilheim an der Teck ES
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ