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Stadt Warendorf Urkunden
1624 Dezember 20
Regest: Bürgermeister und Rat der Stadt Warendorf verkaufen auf Grund der Konsensbriefe des Erzbischofs Ferdinand von Köln und der Gemeinde Warendorf vom 12. Dezember und 22 November 1625 an Wilhelm von Elverfeltt, Propst zu St. Mauritz vor Münster, Hermann Dobben, Dechant und das ganze Stiftskapitel daselbst für 1000 Reichstaler eine jährliche Rente von 60 Reichstaler aus den städtischen Gütern und Einkünften, besonders des außerhalb der Stadt gelegenen Gehölzes Mylenbrinck. Es bürgen die Warendorfer Bürger: 1. Henrich Debbike und Anna, Eheleute, die ihr Haus auf der Freckenhorster Straße zwischen Kerstien Reckers und Johann Barnölen, sowie ihren Kamp vor dem Freckenhorster Tor nahe am Freckenhorster Wege verpfänden; 2. Henrich Rolefs und Gertrudt, Eheleute, die ihr Haus am Markt zwischen Johannes Elckmann und der Witwe Kalthoff zum Pfand geben; 3. Johann Volckmar und Margareta, Eheleute, die ihr Haus auf der Kesselstraße zwischen Jobst Loge und Johann Lange verpfänden; 4. Johann Loheide und Anna, Eheleute, die ihr Haus am Ende der Fleischhauerstraße verpfänden. Sämtliche Bürgen haften ferner mit Hab und Gut. Unterschrift des Sekretärs Joh. Consbruch und der Bürgen (für Johann Loheide, da schreibunkundig, Jost Bremmer).
Ausfertigung - Pergament 18 x 36 cm; anhängendes Siegel ab. Der Umbug halb abgerissen. Links bei dem Kassationsschnitt ein Loch. Rechts unter dem Umbug und in dorso Notizen über die Ablösung des Kapitals 1855. Abschrift beiliegend (Alt: Abt. 2 D IX 4). Bisher U 135a.
Urkunden
am abendt sancti Thomae apostoli
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.