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Lehenauftrag Damians von Praunheim bezüglich mehrerer Güter in Praunheim für Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, sowie Bestätigung der Belehnung mit denselben Gütern und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen
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Lehenauftrag Damians von Praunheim bezüglich mehrerer Güter in Praunheim für Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, sowie Bestätigung der Belehnung mit denselben Gütern und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 16 Familien P >> 16.10 von Praunheim
1428 November 11
Ausfertigung, Pergament, drei anhängende Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini millesimo quadringentesimo vicesimo octavo ipso die beati Martini episcopi et cetera
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Damian von Praunheim (Pruemheim) der Älteste trägt als Ersatz für seine an Bürgermeister, Schöffen und Rat der Stadt Frankfurt verkauften fuldischen Lehen, nämlich das Gericht und das Dorf Hausen (Husen) mit ihren Zubehörungen an der Nidda (Nydde) und bei dem Dorf Bockenheim (Bockenheym), mehrere im Einzelnen aufgeführte Güter in Praunheim (Pruemheym) Johann [von Merlau], Abt von Fulda, zu Lehen auf und bestätigt die Belehnung mit denselben Gütern sowie weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen in Eschersheim (Escherszheim) [alle Orte Stadtteile der Gem. Frankfurt am Main] durch den Abt. Weitere Verfügungen. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller, Johann von Rödelheim (Redelnheym), Heinrich von Praunheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.