Die Brüder und Grafen Erich und Otto III. von Holstein-Pinneberg bekunden, von Alf von Schomborg, Sohn des Hinrich von Schomborg, 280 rheinische Gulden, rückzahlbar in der kommenden Osterwoche, unter Bürgschaft von Wulf Pogwisch, Hinrick Blome und Jakob Struve, Ratsherr zu Hamburg, die sich bei nicht termingerechter Zahlung binnen einer Woche nach Mahnung zum Einlager in Hamburg verpflichten, empfangen zu haben. d.d. Na godes bort verteynhundert in dem seventigesten jare, amme hilligen dage ascensionis domini.
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Die Brüder und Grafen Erich und Otto III. von Holstein-Pinneberg bekunden, von Alf von Schomborg, Sohn des Hinrich von Schomborg, 280 rheinische Gulden, rückzahlbar in der kommenden Osterwoche, unter Bürgschaft von Wulf Pogwisch, Hinrick Blome und Jakob Struve, Ratsherr zu Hamburg, die sich bei nicht termingerechter Zahlung binnen einer Woche nach Mahnung zum Einlager in Hamburg verpflichten, empfangen zu haben. d.d. Na godes bort verteynhundert in dem seventigesten jare, amme hilligen dage ascensionis domini.
LASH, Urk.-Abt. 3 Nr. 395
Gem. Archiv Cap. XXVII Nr. 15 c
Urk.-Abt. 3 Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg: Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg
Urk.-Abt. 3 Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg: Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg >> 1 Urkunden
1470
Enthält: Ausfertigung, Pergament 24 x 18 +3 cm Umbug, durch Einschnitt kassiert, Niederdeutsch, fünf wohlerhaltene Siegel an Pergamentstreifen Rückvermerk: Desse breff ock andrepende wesen deme lutteken Alffe Schomborgh.
Verzeichnung
1470 Mai 31
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:57 MEZ