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Verschiedene Tribunalsangelegenheiten
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 4 Das Tribunal zu Wismar
1661-1676
Enthält: Schriftstücke vom 17. Dezember 1661 bis 20. März 1676, u.a. zu folgenden Inhalten: Allgemein: - zu Präsentationen für vakante Assessorate, zu den Tribunalsgeldern und zu Prozessen Insbesondere: - Briefwechsel zwischen der schwedischen Krone und der Landesregierung wegen Ernennung von Bengt Oxenstierna zum Tribunalspräsidenten und dessen Unterhaltung aus Bremen-Verden (1661/62) und wegen Besoldung des von der Regierung bestallten Prokurators Dr. Ambrosius Petersen (1663) - Briefwechsel der Verdener Stände mit der Regierung wegen Zahlung der Tribunalsgelder durch das Land (1662) und wegen Anteils des Herzogtums Verden an den Tribunalsgeldern (1665) - Briefwechsel der Regierung mit den Landständen, dem Domkapitel in Hamburg, der Stadt Wismar und den Ämtern Poel und Neukloster wegen Zahlung der Tribunalsgelder (1662-1672) - Briefwechsel des Prokurators Dr. Ambrosius Petersen mit Kanzler Dr. Daniel Nicolai zu diversen Punkten (1662/63) - Briefwechsel des Grafen Carl Gustav Wrangel und des Grafen Christoph Delphicus von Dohna mit der Regierung wegen des Zahlungsbeitrags aus den Ämtern Poel und Neukloster (1663) - Briefwechsel zwischen Krone, Tribunal und Regierung wegen Auslieferung von Obligationen der Else von Brobergen, geb. Bremer, als Geschenk für die Tribunalsbedienten (1662, mit Anlage); wegen Deputation des Tribunalssekretärs Gottfried Christian Michaelis zum Landtag in Bremen-Verden (1664, auch Memorial des Sekretärs); wegen Präsentation des Friedrich Klinckow zum Assessor (1663) und weiterer Präsentationen (1671/72); wegen Bezahlung der rückständigen Reparaturkosten des Tribunalsgebäudes und Besoldung für die Bedienten (1662-1675), des Anteils des Herzogtums Verden an den Kosten (1664) und der Ersetzung des stadtbremischen Anteils (1665-1673); zur Dimission des Prokurators Petersen und Amtsnachfolge durch Dr. Adam von Bremen (1666-1668, mit Anlage, auch Vollmacht vom 27. Mai 1668); zur Unterhaltung der Wismarer Garnison (1667); zur Empfehlung des nach Wismar gehenden Mag. Michael Ludwig, Konsistorialrat und Pastor an der Stader Etatskirche, durch die Regierung (1670); zur Prüfung der bremisch-verdischen Hofgerichtsordnung durch das Tribunal (1670); zum Marschländer Prozess (1671); zur Foliierung der nach Wismar verschickten Akten (1673); zur Klage der Justizräte Dr. Nicolaus Meurer und Dr. Matthias Wilhelm Huss gegen den Präsidenten der bremischen Ritterschaft (1673); zum Kauf eines Hauses in Wismar für den Vizepräsidenten (1674/75, mit Anlage) - Schreiben des Hamburger Domkapitels wegen Präsentation eines Assessors (1664) - Schreiben des Landrentmeisters Martin Hempel an die Regierung wegen ausgebliebener Zahlung der Tribunalsgelder durch die Herrschaft Rotenburg, wegen Anteils des Herzogtums Verden an den Kosten, Ersetzung des stadtbremischen Anteils und Eintreibung der Gelder (1664-1673, mit Anlagen) - Exekutionsmandate der Regierung zur Eintreibung der Gelder (1665-1669) - Briefwechsel des Vizepräsidenten David Mevius mit der Regierung zur Streitsache zwischen Nicolaus Dehmel und Drost Johann Daniel Becker wegen der Dehmel'schen Güter und deponierter Gelder (1669); wegen eines von der Regierung dem Vizepräsidenten geschenkten Silbergeschirrs (1669); zu Kompetenzstreitigkeiten zwischen Gouverneur und Tribunal anlässlich des Prozesses von Hermann Krakow, Akziseeinnehmer in Brunshausen, gegen Hermann Wetzel wegen ungestörten Bier- und Branntweinausschanks und Ungehorsams (1669, mit Anlagen); wegen Zahlung der Mevius'schen Besoldung (1669, mit Anlage)
Enthält: - Briefwechsel der Witwe und Erben des David Mevius mit der Regierung zu dessen Tod (1670) - Briefwechsel des Vizepräsidenten Heinrich Coelestin von Sternbach mit der Regierung zur Klage der Brüder Conrad und Andreas von Mandelsloh gegen Major Wilhelm Scheer und Amtmann Georg Christoph Viether wegen Exemtion (1672, mit Anlage) - Briefwechsel der Regierung mit dem Prokurator Dr. Adam von Bremen in der Klagesache der Regierung gegen Drost von Gerstenberg wegen Beleidigung (1674/75, mit Anlage) auch: Rechnungen und Quittungen für den Amtmann Philipp Schlüter in Friedland, u.a. zur Reparatur der Niedernjesa'er Amts-Mühle und zu Speise- und Getränkekosten wegen Besuchen von Kammerräten in Friedland, 1669/70 (Anlagen A bis O zu einem nicht überlieferten Schriftstück)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1659
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1659
Index-Gruppe: frei: GND:129201731:Huss, Matthias Wilhelm
Index-Gruppe: frei: GND:124279996:Ludwig, Michael
Index-Gruppe: frei: GND:121537870:Meurer, Nicolaus
Index-Gruppe: frei: GND:120280663:Nicolai von Greiffencrantz, Daniel
Die Digitalisate dieser Akte befinden sich unter der Signatur Rep. 5a Nr. 1123 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7445648) (alte Archivsignatur Rep. 5a Fach 95 Nr. 5/I)
Oxenstierna, Bengt Graf, Tribunalspräsident Petersen, Ambrosius, Dr., Prokurator, Tribunal Brobergen, Else von, geb. Bremer, Obligationen Nicolai, Daniel, Dr., Kanzler Wrangel, Carl Gustv Graf Dohna, Christoph Delphicus Graf von Michaelis, Gottfried Christian, Tribunalssekretär Klinckow, Friedrich, Assessor, Tribunal Bremen, Adam von, Dr., Prokurator, Tribunal Ludwig, Michael, Mag., Konsistorialrat, Pastor, Etatskirche Meurer, Nicolaus, Dr., Justizrat Huss, Matthias Wilhelm, Dr., Justizrat Hempel, Martin, Landrentmeister Mevius, David, Vizepräsident Dehmel, Nicolaus Becker, Johann Daniel, Drost Krakow, Hermann, Akziseeinnehmer, Brunshausen Wetzel, Hermann Mevius, David, Witwe u. Erben, Wismar Sternbach, Heinrich Coelestin von, Vizepräsident, Tribunal Mandelsloh, Conrad und Andreas von Scheer, Wilhelm, Major Viether, Georg Christoph, Amtmann Gerstenberg, Thomas von, Drost Schlüter, Philipp, Amtmann, Friedland
Wismar, Tribunal Hamburg, Domkapitel Wismar, Stadt Poel, Amt Neukloster, Amt (meckl.) Verden, Stände Verden, Herzogtum, Tribunalsbeitrag Wismar, Garnison, Unterhaltung Rotenburg, Herrschaft, Tribunalsbeitrag Friedland, Amt Niedernjesa, Amtsmühle
Tribunal, Wismar Tribunalsbediente, Unterhaltung Assessorate, Tribunal, Präsentationen Landstände, Bremen-Verden Domkapitel, Hamburg Stände, Verden Prozesse, Tribunal Präsentationen, Assessorate, Tribunal Obligationen, Brobergen, Else von Ehesache, Brobergen, Else von Tribunalsgelder, Zahlung/Eintreibung Reparaturkosten, Tribunalsgebäude Tribunalsgebäude, Reparaturkosten Garnison, Wismar, Unterhaltung Hofgerichtsordnung, Bremen-Verden Prozess, Marschländer Akten, Tribunal, Foliierung Ritterschaft, bremische, Präsident Vizepräsident, Tribunal, Wohnung Exekutionsmandate, Tribunalsgelder, Eintreibung Güter, Dehmel'sche Gelder, deponierte Silbergeschirr, Geschenk, Mevius, David Kompetenzstreitigkeiten, Gouverneur/Tribunal Bier- und Branntweinausschank, Krakow, Hermann Amtsmühle, Niedernjesa
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.