Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Verzeichnisse von Gemälden aus der württembergischen Kunstkammer und von Abgaben an die Gemäldegalerie in Ludwigsburg
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
1.) Verzeichnis der in der fürstlichen Kunstkammer befindlichen Gemälde: 228 Einzelposten, darunter Gemälde von Christoph Paudiss ("Baudiz", 1630-66), einem Mitglied der Malerfamilie Bassano, (Johann Friedrich) Gruber (vor 1655-1681), (Hans) Holbein, "Blumhard" (d.h. Bloemart, vgl. u.), (Bartholomäus) Spranger (1546-1611), Albrecht Dürer (1471-1528), Schönfeld (d.h. wohl Johann Heinrich Schönfeld, 1609-1684, Barockmaler aus Biberach an der Riss), Johann Jakob Spiegler (vor 1602-1658), "Schweickert"; davon 25 mit Vermerk "B.G.", d.h. abgegeben an die Bildergalerie. O.D., 1 Folioheft.
Vgl. das Folgeverzeichnis von 1762/62, A 20 a Bü 71 a).
2.) Nachtrag zu den Abgaben der Kunstkammer an die herzogliche Gemäldegalerie: Zwei Gemälde von (einem Mitglied der niederländischen Malerdynastie) Bloemaert sowie von (Hans) Holbein. O.D., 1 Oktavblatt.
3.) Anweisung an den Expeditionsrat und Antiquarius Schönhaar, die im beiliegenden Verzeichnis benannten, in der Kunstkammer befindlichen Gemälde dem Galerieinspektor Groth zum Transport in die Ludwigsburger Bildergalerie zu übergeben. Gezeichnet von (Ferdinand Reinhard Wolfgang von) Wallbrunn (+ nach 1764) und Albrecht Jakob Bühler (1722-1794), 2. Mai 1754. 1 Foliobogen.
4.) Verzeichnis von 25 Gemälden aus der Kunstkammer (davon 19 übereinstimmend mit den in Bü 50 Nr. 1 mit "B.G." markierten Stücken, zwei übereinstimmend mit den in Bü 50 Nr. 2 genannten Stücken; hier abweichend nummeriert von 1347-1371), die auf Befehl des fürstlichen Oberhofmarschallamts der Bildergalerie in Ludwigsburg übergeben wurden (u.a. Gemälde von Bloemaert, (Johann Friedrich) Gruber (vor 1655-1681), Sebastian Stoßkopf (1597-1657), "Gihsbrecht", Albrecht Dürer (1471-1528), "Rudolph", Hans Holbein, Schönfeld (d.h. wohl Johann Heinrich Schönfeld, 1609-1684), Christoph Schwarz (wohl der Münchner Hofmaler dieses Namens, 1548-1592)). Gezeichnet von Galerieinspektor (Johann Christoph) Groth (1688-1764/69), 27. September 1755. 1 Foliobogen.
5.) Verzeichnis von 35 Gemälden aus der Kunstkammer (arabische Nummern zwischen 157 und 1138), die auf Befehl des fürstlichen Oberhofmarschallamts der Bildergalerie in Ludwigsburg übergeben wurden. Gezeichnet von Galerieinspektor (Johann Christoph) Groth (1688-1764 oder 1769), 27. September 1755. 1 Foliobogen.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.