Gültverschreibung
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 2065
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 5 Armenpflege: Zinsbriefe, Kaufbriefe u.ä.
1583 März 31, Ostern
Regest: Hans Riepp, Bürger zu Reuttlingen, bekennt für sich und seine Erben, daß er mit Bewilligung des Rats allhie Marx Nippenburger und Jacob Göbell, beiden des Rats und Heiligenpflegern, verkauft hat 1 Gulden jährl. Zins, jährlich auf Ostern fällig aus seinem 1 Morgen Weingartens und Vorlehens, aneinander im Berg zwischen Ludwig Jedelin und Ludwig alt Drommeter gelegen, oben auf Georg jung Helld und unten an Veit Biedermann stoßend. Steht hievor Hans Hüenlin dem Wälschen allhie 30 Pfund Hauptguts, jährlich auf Herbstzeiten mit 1/2 Eimer Gültwein zu vergülten, sonst eigen. Der Zinskauf ist geschehen um 20 Gulden Hauptguts gangbarer Münz genehmer, sonderlich aber der Stadt Reuttlingen Währung. Bei Säumigkeit in der Reichung des Zinses haben die Pfleger das Recht, das Unterpfand nach der Stadt Reuttlingen Recht und Gewohnheit darum anzugreifen, bis ihnen um Hauptgut und Jahrzins eine völlige Bezahlung geschehen ist. Dem Verkäufer und seinen Erben ist zugelassen, den Gulden Zins mit 20 Gulden Hauptguts abzulösen, nachdem sie es 1/4 Jahr zuvor zu wissen getan haben.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Siegel (Erhaltung): Siegel in Holzkapsel vorhanden
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Lorenz Zysar, Stadtschreiber zu Reuttlingen
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Lorenz Zysar, Stadtschreiber zu Reuttlingen
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ