44/121,7 [Nr. 548]: 1745 Nov. 29 Kaufbrief
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UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
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Enthält: Verkäufer: Erben des verst. Jakob Balthasar Simonius, Chirurg und Steinschneider: [Christina Margaretha] Fischer, [Ehefrau des Johann Philipp Fischer], Fähnrich, durch ihren Bevollmächtigten Ludwig Adam Reitz, Friedrich Jakob Simonius, med. et chir. stud., Johann Wilhelm Franz Gaum als Kurator, Anna Barbara Zachmann (Zachmännin), Johannes Gaum, Apotheker, als Kurator.; Käufer: Johann Jakob Schmid, Bürger und Weingärtner zu Tübingen; Kaufobjekt: a) 3 1/2 V 12 R Acker; Lage: Im Galgenweg "zwischen Jakob Friedrich Zahnenbenz und Ludwig Zipperer gelegen"; Kaufpreis: 120 fl; Kaufobjekt: b) 1 M 3 V 5 3/4 Ruten Wiesen; Lage: Im Ziegeltal "zwischen Lorenz Gfröhrer, Metzger, Andreas Heckenhauer, Bäcker, und Frau Dr. Wolff gelegen"; Lasten: 20 x 1 h in die Bebenhäusische Pflege; Kaufpreis: 440 fl und Weinkauf; Bemerkungen: Bei der öffentlichen Subhastation am 9.Dez. 1745 steigerte der junge Veit Georg Möckh (Meckh), Ochsenwirt und Bürger zu Tübingen, das zweite Kaufobjekt für 470 fl.
Akte
Gaum, Johannes (18. Jh.)
Simon, Jakob Balthasar d.Ä. (1626-1700)
Kaufbriefe, Fasz. VIII: Nr. 499-576
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:38 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
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- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) (Bestand)
- Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe (1580-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe, Fasz. VIII: Nr. 499-576 (Archivale)