Graf Johann III. von Holstein-Plön überträgt das Eigentum der sämtlichen Wiesen bei seiner Stadt "Oldenborch", welche er mit Ausnahme der zum gräflichen Hof "curia" daselbst gehörigen Wiesen, der Bürgerschaft für 200 Mark Lübscher Pfennige verschrieben hatte und welche nunmehr mit seiner Genehmigung vom Pleban Johannes Crumbeke, seinem Kaplan zu Oldenburg, aus eigenen Mitteln zurück gekauft worden sind, an der von diesem in die von diesem in der Pfarrkirche gestiftete Vikarie. Das Patronat der neuen Stiftung wird dem genannten Geistlichen, seinen Brüdern Magister Jacob und Marquard Crumbeke und deren nächsten Erben verliehen und fällt dann an die Schauenburger Grafen von Holstein. Zeugen: Die Ritter Detlef von Buchwald, Nikolaus von Reventlow, Gottschalk von Ascheberg, Nikolaus von Rantzau, Heinrich von Brockdorff, Luder von Borstel, Johann von Meinersdorf. die Knappen Henneke der Ältere von Hummersbotel, Gerlach von Witmolt, die Brüder Henneke und Detlef von Buchwald und viele andere mehr." Auch bestätigt Graf Johann einen von Johannes Crumbeke und seinen Brüdern mit den Bürgern von Oldenburg abgeschlossenen Vertrag nach welchem die Letztere alljährlich 19 Mark Lübscher Pfennige an den Inhaber der Vikarie entrichten und dafür die Wiesen zur freien Benutzung erhalten sollen. Acta sunt haec Oldenborch anno domini millesimo tricentesimo quadragesimo secundo in crastino apostolorum Philippi et Jacobi.