Johannes gen. Scedink und dessen Frau, Tochter des Radolphus gen. Bullik, haben auf 13 Jahre von Arnold, Propst des Klosters St. Walburg bei Soest, das Salzhaus des Klosters St. Walburg in Sassendorf (Sassendorpe) gepachtet. An Pacht werden sie dem Kloster jährlich 1 Molle Salz sowie an St. Ulrich (Juli 4), Michaelis (Sept. 29) und Weihnachten jeweils 16 Schilling Soester Münze geben. Sollte das Kloster bei der Zahlung einen Schaden erleiden, darf es sich an die von Johannes gestellten Bürgen Otto de Sassendorp und dessen Schwager (gener) Arnoldus Musink halten. Diese sollen dann den Schaden ersetzen und das Salzhaus in Besitz nehmen. Nach 13 Jahren soll das Salzhaus an das Kloster zurückgehen, wenn es nicht vom Propst und Kloster dem Johannes, seinen Erben oder seinem Schwiegervater (gener) Radolphus Bullik weiter belassen wird. Siegelankündigung des Hildeger de Hervordia, Richter zu Soest, des Bertoldus de Herborne und des Arthurus de Eversberge auf Bitten des Johann sowie Ottos und Arnolds. Siegelankündigung des Propstes. Zeugen: Richardus, Priester zu St. Walburg, Johann, Scholar ebendort, Godefridus campanarius, Theodericus Preco, Hermannus Cubike, Hermannus gen. Hülter und sein Bruder Antonius, Gerlacus gen. Hildebrendink, Conradus de Yeschen, Bruder Wolmarus und Herbordus Pistor.