Katasteramt Sigmaringen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 285 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Hohenzollerische Bestände >> Preußischer Regierungsbezirk der Hohenzollerischen Lande >> Der preußischen Regierung nachgeordnete Behörden und Einrichtungen >> Katasterämter
1859-1968
Überlieferungsgeschichte
Behördengeschichte
1855 als Stelle eines Bezirksgeometers eingerichtet; wurde 1878 mit der Verlegung des Stationsorts für den Katasterbezirk Gammertingen nach Sigmaringen "Katasteramt und Katasterkontrolleur"; erhielt am 1. April 1933 den Südteil des Bezirks des aufgehobenen Katasteramts Wald zugewiesen.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Die hier zusammengefassten Akten kamen mit zwei Ablieferungen des Staatl. Vermessungsamts Sigmaringen 1970 (Acc. 20/1970, entspricht Nr. 27-40) und 1983 (Acc. 4/1983, entspricht Nr. 41-111) in das Staatsarchiv Sigmaringen.
Im Zuge der Provenienzentrennung wurden sie 1987 zusammengefasst, nachdem die Bestände Preußische Regierung, Registratur K und Katasterämter Gammertingen und Wald herausgelöst worden waren.
Die Akten wurden durchgezählt und schließen an H. 1 Außenstelle Meßkirch an. Bei einer endgültigen Verzeichnung sind die verschiedenen Schichten nach dem beiliegenden Aktenplan [im maschinenschriftlichen Findbuch, s. Ho 285 T 1 Nr. 145] ineinanderzuarbeiten.
H. 2 umfasst die Nr. 27-111 im Umfang von 1,7 lfd. m.
Zur Behördengeschichte vgl. die Einleitung zu Ho 235 T 34-35, Katasterbüro.
W. Schöntag
Nachtrag zur Bestandsgeschichte und zum Bearbeiterbericht
Im Jahr 2011 kamen über das Kreisarchiv Sigmaringen weitere Unterlagen des Katasteramts Sigmaringen an das Staatsarchiv (Zugangsnummer 2011/12). Es handelte sich vorwiegend um eine unstruktrurierte Aktenüberlieferung, bei der vermutlich unter subjektiven Gesichtspunkten für wichtig angesehene Unterlagen verschiedenster Betreffe zusammengeführt wurden. Bis auf wenige Ausnahmen waren die Akten archivwürdig.
Corinna Knobloch formierte und verzeichnete die Unterlagen und integrierte sie in den bereits vorhandenen Bestand Ho 285 T 1.
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Organisation; Verwaltung; Personal; Gebäudesteuerkataster; Eigentümerverzeichnisse; Liegenschaftsbuch; Grundvermögensteuer; Einheitsbewertung; Rentenbuchführung; Pachtverzeichnisse; Ergänzung des Primärkatasters; trigonometrische und polygonometrische Arbeiten; öffentlich bestellte Landmesser; Kaufpreislisten zur Ergänzungssteuer; Pachtpreislisten; Namensverzeichnisse der Grund- und Gebäudeeigentümer; Eigentümerverzeichnis zu den Steuerheften bzw. zum Liegenschaftsbuch; Besitz- und Steuerhefte.
Behördengeschichte
1855 als Stelle eines Bezirksgeometers eingerichtet; wurde 1878 mit der Verlegung des Stationsorts für den Katasterbezirk Gammertingen nach Sigmaringen "Katasteramt und Katasterkontrolleur"; erhielt am 1. April 1933 den Südteil des Bezirks des aufgehobenen Katasteramts Wald zugewiesen.
Bestandsgeschichte und Bearbeiterbericht
Die hier zusammengefassten Akten kamen mit zwei Ablieferungen des Staatl. Vermessungsamts Sigmaringen 1970 (Acc. 20/1970, entspricht Nr. 27-40) und 1983 (Acc. 4/1983, entspricht Nr. 41-111) in das Staatsarchiv Sigmaringen.
Im Zuge der Provenienzentrennung wurden sie 1987 zusammengefasst, nachdem die Bestände Preußische Regierung, Registratur K und Katasterämter Gammertingen und Wald herausgelöst worden waren.
Die Akten wurden durchgezählt und schließen an H. 1 Außenstelle Meßkirch an. Bei einer endgültigen Verzeichnung sind die verschiedenen Schichten nach dem beiliegenden Aktenplan [im maschinenschriftlichen Findbuch, s. Ho 285 T 1 Nr. 145] ineinanderzuarbeiten.
H. 2 umfasst die Nr. 27-111 im Umfang von 1,7 lfd. m.
Zur Behördengeschichte vgl. die Einleitung zu Ho 235 T 34-35, Katasterbüro.
W. Schöntag
Nachtrag zur Bestandsgeschichte und zum Bearbeiterbericht
Im Jahr 2011 kamen über das Kreisarchiv Sigmaringen weitere Unterlagen des Katasteramts Sigmaringen an das Staatsarchiv (Zugangsnummer 2011/12). Es handelte sich vorwiegend um eine unstruktrurierte Aktenüberlieferung, bei der vermutlich unter subjektiven Gesichtspunkten für wichtig angesehene Unterlagen verschiedenster Betreffe zusammengeführt wurden. Bis auf wenige Ausnahmen waren die Akten archivwürdig.
Corinna Knobloch formierte und verzeichnete die Unterlagen und integrierte sie in den bereits vorhandenen Bestand Ho 285 T 1.
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Organisation; Verwaltung; Personal; Gebäudesteuerkataster; Eigentümerverzeichnisse; Liegenschaftsbuch; Grundvermögensteuer; Einheitsbewertung; Rentenbuchführung; Pachtverzeichnisse; Ergänzung des Primärkatasters; trigonometrische und polygonometrische Arbeiten; öffentlich bestellte Landmesser; Kaufpreislisten zur Ergänzungssteuer; Pachtpreislisten; Namensverzeichnisse der Grund- und Gebäudeeigentümer; Eigentümerverzeichnis zu den Steuerheften bzw. zum Liegenschaftsbuch; Besitz- und Steuerhefte.
145 Akten (3,9 lfd.m)
Bestand
Sigmaringen SIG; Katasteramt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ
Hierarchie
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