Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Familienorganisationen e.V. (Bestand)
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BArch B 415
call number: B 415
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Bundesrepublik Deutschland mit westalliierten Besatzungszonen (1945 ff) >> Organisationen und Verbände >> Soziales, Gesundheit, Sport
1976-offen
Geschichte des Bestandsbildners: In der AGF haben sich die vier "grossen" Familienverbände: Deutscher Familienverband (DFV, Bestand B 195), Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Familienfragen (EAF, Bestand B 191), Familienbund der Katholiken (FDK) und Verband Alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) zusammen geschlossen. Die Entstehung der AGF geht zurück auf das von den Vereinten Nationen erklärte Internationale Jahr der Familie 1994. Zur inhaltlichen Vorbereitung und Koordination der Aktivitäten hatten der DFV und das BM Familie und Jugend 1992 eine Rahmenvereinbarung geschlossen. Neun Arbeits-/Projektgruppen und eine Steuerungsgruppe unter Vorsitz von Staatssekretär Albrecht Hasinger waren beteiligt. Höhepunkt der Veranstaltungen war das "Forum Familie" im November 1994. Die Geschäftsstelle lag beim DFV.
Nach Abschluss des Internationalen Jahrs der Familie verstetigten sich die Aufgaben der Geschäftsstelle, die 1994 von der "Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Familienorganisationen" übernommen wurde. Die Eintragung der AGF in das Vereinsregister erfolgte 1996. Die Rechtsträgerschaft für die Geschäftsstelle ist seither unabhängig vom BMFSFJ. Die AGF ist vollfinanzierter Zuwendungsempfänger des BMFSFJ.
Zu den nationalen Aufgaben der AGF gehört insb. die Koordinierung der Verbandsaktivitäten, u. a. bei den zweijährlichen Sitzungen des sog. Bundesforum Familie und bei den jährlichen Ministergesprächen der Familienverbände. International widmet sich die AGF insb. der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland im Weltverband der Familien, früher Union Internationale des Organismes Familiaux (UIOF), seit 1995 World Family Organization (WFO). Für das Deutsche Nationalkomitee (DNK) der UIOF/WFO hat die AGF im Jahr 1994 die Geschäftsführung übernommen.
Stand: November 2004
Bestandsbeschreibung: Die Unterlagen gelangten im Jahr 2003 in das Bundesarchiv. Sie dokumentieren insbesondere: Organisation 1988-1995 (5), Mitgliederversammlungen 1996-1999 (1), Arbeitsgruppen 1992-1994 (15), Geschäftsführung 1992-1995 (7), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 1993-1995 (3), verschiedene Veranstaltungen und Tagungen 1993-2000 (17), Familienkonferenzen 1995-1999 (12), Internationales Jahr der Familie 1992-1995 (41), Union Internationale des Organismes Familiaux (UIOF)/International Union of Familiy Organisations (IUFO) 1976-1995 (24), sonstige internationale Aktivitäten 1992-1995 (2), Deutsches Nationalkomitee (DNK) der UIOF 1979-1998 (26). Ergänzt wurde der Bestand durch eine Abgabe von Dokumentationen und anderen Druckschriften im Jahr 2016 (B 415/156-164).
Der Bestand ist archivisch nicht bearbeitet und unbewertet.
Literatur: Sechzig Jahre gemeinsam für Familien. 1954-2014: Die AGF von der Gründung bis heute, Berlin 2014
Stand: 2016
Erschließungszustand: Abgabelisten
Umfang, Erläuterung: 179
Zitierweise: BArch B 415/...
Nach Abschluss des Internationalen Jahrs der Familie verstetigten sich die Aufgaben der Geschäftsstelle, die 1994 von der "Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Familienorganisationen" übernommen wurde. Die Eintragung der AGF in das Vereinsregister erfolgte 1996. Die Rechtsträgerschaft für die Geschäftsstelle ist seither unabhängig vom BMFSFJ. Die AGF ist vollfinanzierter Zuwendungsempfänger des BMFSFJ.
Zu den nationalen Aufgaben der AGF gehört insb. die Koordinierung der Verbandsaktivitäten, u. a. bei den zweijährlichen Sitzungen des sog. Bundesforum Familie und bei den jährlichen Ministergesprächen der Familienverbände. International widmet sich die AGF insb. der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland im Weltverband der Familien, früher Union Internationale des Organismes Familiaux (UIOF), seit 1995 World Family Organization (WFO). Für das Deutsche Nationalkomitee (DNK) der UIOF/WFO hat die AGF im Jahr 1994 die Geschäftsführung übernommen.
Stand: November 2004
Bestandsbeschreibung: Die Unterlagen gelangten im Jahr 2003 in das Bundesarchiv. Sie dokumentieren insbesondere: Organisation 1988-1995 (5), Mitgliederversammlungen 1996-1999 (1), Arbeitsgruppen 1992-1994 (15), Geschäftsführung 1992-1995 (7), Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 1993-1995 (3), verschiedene Veranstaltungen und Tagungen 1993-2000 (17), Familienkonferenzen 1995-1999 (12), Internationales Jahr der Familie 1992-1995 (41), Union Internationale des Organismes Familiaux (UIOF)/International Union of Familiy Organisations (IUFO) 1976-1995 (24), sonstige internationale Aktivitäten 1992-1995 (2), Deutsches Nationalkomitee (DNK) der UIOF 1979-1998 (26). Ergänzt wurde der Bestand durch eine Abgabe von Dokumentationen und anderen Druckschriften im Jahr 2016 (B 415/156-164).
Der Bestand ist archivisch nicht bearbeitet und unbewertet.
Literatur: Sechzig Jahre gemeinsam für Familien. 1954-2014: Die AGF von der Gründung bis heute, Berlin 2014
Stand: 2016
Erschließungszustand: Abgabelisten
Umfang, Erläuterung: 179
Zitierweise: BArch B 415/...
Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Familienorganisationen e. V. (AGF), 1954-
188 Aufbewahrungseinheiten; 12,5 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Literatur: Hans Ahrendt.- Familienverbände: Gründung, Führung und Organisation, Limburg 2002
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST
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