Fabricius Bischof von Macerata und Tolentino päpstlicher Nuntius für die Rheingegenden verschiebt auf Bitten der Präsenz des Domstiftes zu Mainz und der Karthause daselbst den Termin des Verhörs derselben in Sachen contra Johann Adolf Freiherr Wolf Metternich zur Gracht betreffend die Exemption der Güter derselben zu Weilbach, gehörig zum sogenannten Gute Hackstein, auf 30 Tage und verlangt, daß dafür der erwähnte Freiherr in keiner Weise bis dahin belästigt werde.
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Fabricius Bischof von Macerata und Tolentino päpstlicher Nuntius für die Rheingegenden verschiebt auf Bitten der Präsenz des Domstiftes zu Mainz und der Karthause daselbst den Termin des Verhörs derselben in Sachen contra Johann Adolf Freiherr Wolf Metternich zur Gracht betreffend die Exemption der Güter derselben zu Weilbach, gehörig zum sogenannten Gute Hackstein, auf 30 Tage und verlangt, daß dafür der erwähnte Freiherr in keiner Weise bis dahin belästigt werde.
106, U 573
106 Kurmainz: Ämter Höchst und Hofheim
Kurmainz: Ämter Höchst und Hofheim >> 1 Urkunden >> 1676-1700
1697 Mai 25
notarielle Beglaubigung einer Kopie der Nuntiatur zu Köln, Papier
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. Colonia 1697, die 25. Maji
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 11:53 MESZ