Einziehung von Altdebitoren (Altschulden) geschlossener Banken gemäß Befehl Nr. 66 der SMAD, Bd. 12
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31572 Staatsbank der DDR, Kreisfiliale Aue, Nr. 753 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
31572 Staatsbank der DDR, Kreisfiliale Aue
31572 Staatsbank der DDR, Kreisfiliale Aue >> 4 Kreditgewährung und Bankenkontrolle >> 4.8 Sonstige Forderungsverwaltungen
1946 - 1952
Enthält u. a.: Abschriften von Befehlen der SMAD.- Abwicklungsrundschreiben.- Liste der Unternehmen, die unter Zwangsverwaltung und Kontrolle der SMA verbleiben, Liste A [des Stadtkreises Aue und des Landkreises Schwarzenberg] der Unternehmen, die auf Grund des Volksentscheides in das Eigentum des Volkes überführt werden sollen, Juni 1946.- Rundschreiben zur Einziehung der Altdebitoren.- Aufstellungen über die Forderungen gegenüber durch Volksentscheid landeseigen gewordenen Betrieben.- Aufgaben der Debitoren-Prüfungs-Kommission.- Berichte über den Altdebitoren-Einzug 1947 bis 1952.- Gesetz über Erlass von Schulden und Auszahlung von Guthaben an alte und arbeitsunfähige Bürger der DDR, 1950.
Sächsische Landesbank/Landeskreditbank, Zweiganstalt Aue
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:11 MEZ