Verkauf eines Fischwassers zwischen Vorra und Artelshofen durch die Erben des Jakob Forderer an Hans Ebner d.Ä.
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E 49/II Nr. 1368
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
21.02.1541
Enthält:
1541 Febraur 21 (Kopie des Wolfgang Reut aus Öttingen, Bürgers zu Nürnberg, Kais. öff. Notars, mit Notariatszeichen, Nürnberg 1586 August 23. Eine weitere Kopie - mit Signatur - etwa um 1790): Urkunde, Kopie.
Contz Renner und Adam Müller, beide des Gerichts zu Vorhen (= Vorra), als Vormünder Michels, Söhnleins des verstorbenen Jacob Furderers, sowie dessen Witwe und Mutter des Knaben, Agnes, verkaufen ein Fischwasser bei Vorra, an einem Ort an die Gemeinde zu Artelshofen, am anderen an das Fischwasser der Hutzelpeurin zu Vorra stoßend, an Herrn Hans Ebner d.Ä., Bürger und des Innern Rats zu Nürnberg, um 150 Gulden in guter grober Münz.
Käufer ist verpflichtet, den erwähnten Knaben anderthalb Quatember lang bei dem Rechenmeister (Johann) Neudörffer (d.Ä.) Lesen, Schreiben und Rechnen lernen zu lassen, was inzwischen, wie auch die Zahlung des Kaufpreises, schon geschehen ist und hiermit quittiert wird.
Bittsiegler ist der edle und veste Hans Joachim von Stieber zu Buttenhaim, der als Eigenherr des Fischwassers dem Kauf zugestimmt hat. Ihm steht Eigenzins davon in Höhe von 4 Gulden rheinisch Landswährung zu, fällig halb zu Michaelis, halb zu Walburgis.
Notariatszeichen des Wolfgang Reut, sowie Hinweis auf das pergamentene Original samt anhängendem Siegel.
1541 Febraur 21 (Kopie des Wolfgang Reut aus Öttingen, Bürgers zu Nürnberg, Kais. öff. Notars, mit Notariatszeichen, Nürnberg 1586 August 23. Eine weitere Kopie - mit Signatur - etwa um 1790): Urkunde, Kopie.
Contz Renner und Adam Müller, beide des Gerichts zu Vorhen (= Vorra), als Vormünder Michels, Söhnleins des verstorbenen Jacob Furderers, sowie dessen Witwe und Mutter des Knaben, Agnes, verkaufen ein Fischwasser bei Vorra, an einem Ort an die Gemeinde zu Artelshofen, am anderen an das Fischwasser der Hutzelpeurin zu Vorra stoßend, an Herrn Hans Ebner d.Ä., Bürger und des Innern Rats zu Nürnberg, um 150 Gulden in guter grober Münz.
Käufer ist verpflichtet, den erwähnten Knaben anderthalb Quatember lang bei dem Rechenmeister (Johann) Neudörffer (d.Ä.) Lesen, Schreiben und Rechnen lernen zu lassen, was inzwischen, wie auch die Zahlung des Kaufpreises, schon geschehen ist und hiermit quittiert wird.
Bittsiegler ist der edle und veste Hans Joachim von Stieber zu Buttenhaim, der als Eigenherr des Fischwassers dem Kauf zugestimmt hat. Ihm steht Eigenzins davon in Höhe von 4 Gulden rheinisch Landswährung zu, fällig halb zu Michaelis, halb zu Walburgis.
Notariatszeichen des Wolfgang Reut, sowie Hinweis auf das pergamentene Original samt anhängendem Siegel.
Archivale
Indexbegriff Person: Ebner, Hans d.Ä.
Indexbegriff Person: Forderer, Agnes
Indexbegriff Person: Forderer, Jacob
Indexbegriff Person: Forderer, Michel
Indexbegriff Person: Hutzelbäuerin, N
Indexbegriff Person: Müller, Adam
Indexbegriff Person: Neudörfer, Johann d.Ä.
Indexbegriff Person: Renner, Cuntz
Indexbegriff Person: Reut, Wolfgang
Indexbegriff Person: Stiebar, Hans Joachim
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Jagd und Fischerei
Indexbegriff Person: Forderer, Agnes
Indexbegriff Person: Forderer, Jacob
Indexbegriff Person: Forderer, Michel
Indexbegriff Person: Hutzelbäuerin, N
Indexbegriff Person: Müller, Adam
Indexbegriff Person: Neudörfer, Johann d.Ä.
Indexbegriff Person: Renner, Cuntz
Indexbegriff Person: Reut, Wolfgang
Indexbegriff Person: Stiebar, Hans Joachim
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Jagd und Fischerei
Artelshofen, Fischwasser
Öttingen
Vorra
Vorra, Fischwasser
Fischwasser
Verkauf
Urkunde
Kopie
Gericht Vorra
Vormünder
Rat, Innerer
Rechenmeister
Schreibunterricht
Rechenunterricht
Quittung
Siegel
Siegler
Bittsiegler
Eigenherr
Eigenzins
Notar, kaiserlicher
Notariatszeichen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ