Archiv Langenburg
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Tektonik
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik) >> Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein
Inhalt und Bewertung
Die Herrschaft der Herren von Langenberg fiel in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts an Hohenlohe. Langenburg war seit dem späten Mittelalter Sitz eines hohenlohischen Amtes. 1573 bildete sich hier eine - zunächst noch wechselnde - Residenz der Neuensteiner Hauptlinie heraus. Nachdem Graf Wolfgang II. die Neuensteiner Grafschaften in einer Hand vereint hatte, begründete sein Sohn Philipp Ernst mit der Erbteilung von 1610 die Linie Hohenlohe-Langenburg, die bis heute existiert. Durch die Erbteilung von 1701 wurden die Herrschaften Hohenlohe-Kirchberg und Hohenlohe-Schrozberg sowie später Hohenlohe-Ingelfingen abgespalten und selbständig. Für die Tektonik des Archivs ist dieses Jahr einschneidend. Die Unterlagen der zentralen Behörden sind jeweils in einen Bestand vor 1701 und nach 1701 geschieden.
Das Archiv Langenburg bietet eine gut erhaltene Überlieferung, die für die Zeit bis 1806 vollständig durch moderne Findbücher erschlossen ist. Seit dem Schlossbrand von 1963 wurden Archivalien des Archivs Langenburg nach Neuenstein überführt. Die Masse kam Anfang der 70er Jahre ins Hohenlohe-Zentralarchiv.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ