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Berlin
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Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung
Archivale
A013_IV_035
A013 Galerie Michael Hertz
Galerie Michael Hertz
1960 - 1989
Die Akte wurde auf Grund ihres Umfangs in zwei Mappen unterteilt, die durch den Zusatz A und B unterschieden werden. Sie enthält die Korrespondenz mit verschiedenen Institutionen in Berlin.
Teil A:
Durch Registerblätter wurde dieser erste Teil gegliedert in den Briefwechsel mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst, der Akademie der Künste, der Berlinischen Galerie, dem Brücke-Museum, der FAZ-Redaktion Berlin, dem Senator für Wissenschaft und Kunst, der Nationalgalerie und der Staatlichen Kunsthalle. Darunter befinden sich:
- die Korrespondenz mit der Staatlichen Kunsthalle, Berlin, umfasst die Leihgabe eines Léger-Gemäldes sowie zweier Werke Jürgen Wallers durch Hertz, anbei Versicherungs- und Versandunterlagen sowie die Leihverträge;
- die Briefsammlung zur Nationalgalerie beginnt mit der Korrespondenz Werner Haftmanns seit 1967, dann zwischenzeitlich 1974 mit Wieland Schmidt und ab 1975 mit Dr. Dieter Honisch über Angebote und teilweise Verkäufe Hertz' zu Matta, Hoflehner, Picasso, Miro, Ernst, Laurens, Klee, Giacometti, Arp, Oelze, Schlemmer, Guttuso, Castillo, Calder, Braque, Nay, Baumeister; darüber hinaus befindet sich in der Akte die Kopie des Beitrags Hertz' zum dem Ausstellungskatalog zu Ehren Werner Haftmanns von 1975 und Korrespondenz zu Hertz' Donation eines Masson-Gemäldes zu diesem Anlass, Leihanfragen für die Ausstellung "Picasso und der Zirkus" von 1978, das Gedächtnisprotokoll über den Besuch bei Honisch 1979, die Leihanfrage zur Ausstellung "1945-1985: Kunst in der BDR" 1986 und eine Leihanfrage zur Tübke-Ausstellung anlässlich seines 60. Geburtstags;
- die Korrespondenz mit Senator Arndt, dem Vorsitzenden des Kunstverein Berlins beinhaltet Kaufvorschläge (Lèger) von Hertz, die bedauernd ausgeschlagen werden;
- die FAZ-Redakteurin, Camilla Blechen, bedankt sich für die Hilfestellung dei der Suche nach einem geeigneten Tübke-Porträt zur Reproduktion und eines Heisig-Bildes;
- die Korrespondenz mit Professor Redemeister, Brücke-Museum, umfasst nur ein Glückwunsch-Telegramm zum 80. Geburtstag und die Todesanzeige Redemeisters vom 11. 06.1987;
- die Korrespondenz zwischen Ilse Hertz und der Berlinischen Galerie geht um die Leihgabe der Zeichnung "Portait Michael Hertz" von Heisig; beiliegend Leihvertrag und Versicherungsformular;
- der Briefwechsel mit der Akademie der Künste betrifft Leihanfragen zu Ausstellungen von George Grosz, "Symbol und Mythos" (Baumeister, Ernst, Masson), André Masson, Alexander Calder, Käthe Kollwitz und Hans Uhlmann.
Teil B:
Die Mappe enthält den zweiten Teil der Korrespondenzen mit berlinerischen Institutionen und ist aufgeteilt durch Register in die Bereiche Staatliche Museen, Galerie des 20. Jahrhundert, Haus am Waldsee, Deutsche Gesellschaft für Bildende Kunst e. V. und Neue Gesellschaft für Bildende Kunst sowie Staatliche Museen Ost-Berlin. Darunter befindet sich :
- Die Korrespondenz mit den verschiedenen Institutionen der Staatlichen Museen (Kupferstichkabinett, Nationalgalerie, Kunstbibliothek) umfasst insbesondere Leihanfragen, Verkaufsangebote, Lieferscheine, Versicherungsbescheinigungen und Rechnungen; darunter befinden sich ein FAZ-Artikel über den neuen Direktor des Berliner Kupferstickabinetts, Alexander Dückers; Unterlagen zu Leihgaben für die 15. Europäische Kunstausstellung in Berlin 1977; der Stiftungsvertrag über die Masson-Zeichnung "Narcisse" für die "Donation Haftmann" 1975; Picasso-Preislisten;
- die Korrespondenz mit der Galerie des 20. Jahrhunderts wird mit dem Direktor Dr. Adolf Jannasch geführt und endet mit der Danksagung zu seiner Todesanzeige von Mai 1984, zumeist handelt es sich um Verkaufsangebote und Ansichtsnota zu Gris, Nay, Calder, Klee, Masson, Miró und Léger; Kauf des Gemäldes "L'Aile" von Masson;
- der Briefwechsel mit dem "Haus am Waldsee" beinhaltet die Leihanfrage des Museums für die "Stoischen Figur" Rudolf Hoflehners, Kataloganfragen und -sendungen und Informationsaustausch zu dem Gemälde "Petit monument aux oiseaux" Max Ernsts;
- die Korrespondenz mit der "Deutschen Gesellschaft für Bildende Kunst e. V.", d. h. mit Herrn Dr. Eberhard Roters, behandelt Leihanfragen zur geplanten Wanderausstellung mit dem "Haus am Waldsee" zum Werk Rudolf Hoflehners und zur Ausstellung "Fetisch-Formen";
- der Briefwechsel mit der "Neuen Gesellschaft für bildende Kunst e. V." führt Dokumente zu einer Guttuso-Leihgabe und Kataloganfragen;
- die Korrespondenz mit "Staatlichen Museen Ost-Berlin" besteht aus einer Leihanfrage zu Jürgen Waller, zahlreichen Neujahrswünschen, Korrespondenz zur Begegnung Hertz' mit Werken Tübkes und seine Gedanken zu einer Ausstellung mit ihm, Kataloganfragen, Verkaufsangeboten zu Picasso, Schlemmer und Künstlerbüchern.
enthält Galeristen/Kunsthändler/innen:
Berggruen, Galerie: Berlin
Hertz, Galerie Michael: Bremen
Leiris, Galerie Louise: Paris (Daniel-Henri Kahnweiler)
Le Point Cardinal: Paris
Maeght, Galerie Aimé: Paris
Nierendorf, Galerie: Berlin
enthält Künstler/innen:
Arp, Hans
Batz, Eugen
Baumeister, Willi
Berke, Hubert
Bosch, Hieronymus
Braque, George
Calder, Alexander
Chagall, Marc
Coester, Otto
Ernst, Max
Füssli, Johann Heinrich
Giacometti, Alberto
Gris, Juan
Gromaire, Marcel
Grosz, George
Guttuso, Renato
Heisig, Bernhard
Hoflehner, Rudolf
Jansen, F. M.
Klee, Paul
Kollwitz, Käthe
Laurens, Henri
Léger, Fernand
Masson, André
Matisse, Henri
Matta, Roberto
Miró, Joan
Nay, Ernst Wilhelm
Oelze, Richard
Picasso, Pablo
Schlemmer, Oskar
Sonderborg, K.R.H.
Tübke, Werner
Uhlmann, Hans
Villon, Jaques
Waller, Jürgen
enthält Kritiker:
Haftmann, Werner
enthält Sammler/innen:
Thompson, Sammlung: Düsseldorf
enthält Museen/Instiutionen:
Amsterdam, Stedelijk Museum
Berlin, Akademie der Künste (Dr. Herbert Freiherr von Buttlar, Dr. Elisabeth Killy)
Berlin, Berlinische Galerie
Berlin, Deutsche Gesellschaft für Bildende Kunst e.V. (Kunstverein Berlin)
Berlin, Deutscher Akademischer Austauschdienst (Karl Ruhrberg)
Berlin, Galerie des 20. Jahrhunderts
Berlin, Haus am Waldsee
Berlin, Neue Gesellschaft für bildende Kunst e.V.
Berlin, Staatliche Kunsthalle
Berlin, Staatliche Museen zu Berlin, Berlin
Berlin, Verband Bildender Künstler der DDR
Düsseldorf, Städtische Kunsthalle
New York, Museum of Modern Art
Paris, Musée National d'Art Moderne
darin sonstige Personen/Körperschaften:
Arndt, Adolf
Axel Springer Verlag: Berlin / Hamburg
Carré, Louis
Hertz, Ilse
Reidemeister, Leopold: Köln
Verlag Dr. Ernst Hauswedell: Hamburg
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.