Kläger: Lütke Hannemann als Kurator seiner Mutter, der Witwe Taleke Hannemann zu Krempe, Beklagte: Wilhard Wetken, Bürger zu Hamburg, ab 1602 Johann Wetken und Claus Schulte, Bürger zu Hamburg, als Kuratoren der Margarethe Wetken, Witwe des Wilhard Wetken, Prozessvertreter: Dr. Sebastian Wolff, Dr. Marsilius Bergner, Dr. Sigismund Haffner, Dr. Johann Gödelmann, Streitgegenstand: Streit um eine Bezahlung durch Taleke Hannemann aus einer Bürgschaft für die Schulden ihres Sohnes Eggert Hannemann, Bürger zu Krempe
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Kläger: Lütke Hannemann als Kurator seiner Mutter, der Witwe Taleke Hannemann zu Krempe, Beklagte: Wilhard Wetken, Bürger zu Hamburg, ab 1602 Johann Wetken und Claus Schulte, Bürger zu Hamburg, als Kuratoren der Margarethe Wetken, Witwe des Wilhard Wetken, Prozessvertreter: Dr. Sebastian Wolff, Dr. Marsilius Bergner, Dr. Sigismund Haffner, Dr. Johann Gödelmann, Streitgegenstand: Streit um eine Bezahlung durch Taleke Hannemann aus einer Bürgschaft für die Schulden ihres Sohnes Eggert Hannemann, Bürger zu Krempe
LASH, Abt. 390 Nr. 159
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1598-1610
Enthält: Bürgergericht der Stadt Krempe 1598, Rat der Stadt Krempe 1598, Vierstädtegericht 1599, Landgericht 1599, RKG 1600-1610; Vertrag von 1593 über den Verkauf eines Hauses zu Krempe mit Mühle und Ländereien durch Taleke Hannemann an Eggert Hannemann (Acta priora, BII 11-13); Obligation des Eggert Hannemann für Wilhard Wetken 1597 (Acta priora, BII 29-30); Liste der Gläubiger des Eggert Hannemann 1597, Inventar und Schätzung seiner Güter 1598 (Acta priora, BII 15-18, 54-56, 60-63); Aufstellung über die Ausgaben der Taleke Hannemann für Ihren Sohn (Acta priora BII 58-59); Präzedenzurteile des Lübecker Obergerichts 1589 und des Vierstädtegerichts 1596 über die Bürgschaft von Frauen (Acta priora, BII 21-22, 43-46)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:54 MEZ