Kaiser Joseph I. bestätigt den Tübinger Vertrag in rothen Sammet eingebunden, und auf Pergament Libellsweiß geschrieben, Anfang: "Wir Joseph von Gottes Gnaden, erwählter Römischer Kayser, tot: tit: biß zu Salins, bekennen für Uns und Unsere Nachkommen am Reich, auch Unsere Erben, offentlich mit diesem Brieff, und thun kund Allermänniglich, Nachdem Uns die Gemeine Prälaten und Landschafft in Württemberg unterthäniglichen gebetten, daß Wir den Vertrag..." Schluss: "...Der geben ist in Unserer Stadt Wien der zwanzigsten Tag Monats Augusti, nach Christi, Unsers lieben Herrn und Seligmachers Gnadenreichen Geburt, im Siebenzehen hundert und achten, Unserer Reiche, des Römischen im neunzehenden des Hungarischen im ein und zwanzigsten, und des Böheimischen im vierten Jahr."
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Kaiser Joseph I. bestätigt den Tübinger Vertrag in rothen Sammet eingebunden, und auf Pergament Libellsweiß geschrieben, Anfang: "Wir Joseph von Gottes Gnaden, erwählter Römischer Kayser, tot: tit: biß zu Salins, bekennen für Uns und Unsere Nachkommen am Reich, auch Unsere Erben, offentlich mit diesem Brieff, und thun kund Allermänniglich, Nachdem Uns die Gemeine Prälaten und Landschafft in Württemberg unterthäniglichen gebetten, daß Wir den Vertrag..." Schluss: "...Der geben ist in Unserer Stadt Wien der zwanzigsten Tag Monats Augusti, nach Christi, Unsers lieben Herrn und Seligmachers Gnadenreichen Geburt, im Siebenzehen hundert und achten, Unserer Reiche, des Römischen im neunzehenden des Hungarischen im ein und zwanzigsten, und des Böheimischen im vierten Jahr."
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {L 1 U 207}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, L 1 Hauptdokumente
Hauptdokumente >> Urkunden
1708 August 20
Urkunden
Ausstellungsort: Wien
Siegler: Aussteller
Siegelbeschreibung: 1 anhängendes Siegel in Holzkapsel
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift des Kaisers, Vt. Frid: Carl G. v. Schönborn ad Mandatum sacrä Caesä Majestatis proprium C. F. Consbruch.
Besonderheiten: Libell, in rotem Samt eingebunden
Siegler: Aussteller
Siegelbeschreibung: 1 anhängendes Siegel in Holzkapsel
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift des Kaisers, Vt. Frid: Carl G. v. Schönborn ad Mandatum sacrä Caesä Majestatis proprium C. F. Consbruch.
Besonderheiten: Libell, in rotem Samt eingebunden
Wien [A]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
24.04.2026, 12:16 MESZ