220 SED (Bestand)
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220
Universitätsarchiv Chemnitz (Archivtektonik) >> Bestände 1945 - 1990/92
1. Verwaltungsgeschichte/Biographie: Sozialistische Einheitspartei Deutschlands - Parteiorganisation der Technischen Hochschule / Universität Karl-Marx-Stadt. Die Betriebsparteiorganisation wurde im Dezember 1953 gegründet. Zum Ersten Sekretär wurde Alfred Neugebauer gewählt. 1955 wurde Karl Weinrich als hauptamtlicher Erster Sekretär gewählt. 1965 wurde er dann durch Hermann Nawroth abgelöst. Vom 01.09.1987 bis 15.12.1989 war Bernd Hommel in der Funktion als 1. Sekretär der Zentralen Parteileitung der Technischen Universität tätig.
2. Bestandsbeschreibung: Die Unterlagen der Zentralen Parteileitung wurden bis 1962 in das Bezirksparteiarchiv der SED abgegeben und werden heute im Sächsischen Staatsarchiv, Staatsarchiv Chemnitz mit der Bestandssnummer 31973 verwahrt. Anschließend hat die Parteiorganisation der SED entweder an das Hochschularchiv der Technischen Hochschule später Universität Karl-Marx-Stadt abgegeben oder die Unterlagen behalten. 2009 wurde mit dem Staatsarchiv eine Übereinkunft erzielt, dass am Status Quo der Aufbewahrungsorte nichts verändert wird.
Ebenfalls 2009 gab es eine Einlieferung der Personalkommission an das Sächsische Hauptstaatsarchiv Dresden in der Unterlagen der SED-Grundorganisationen der Sektionen vorhanden waren. Diese Unterlagen wurden an das Universitätsarchiv abgegeben. Dies betraf die Sektionen Marxismus-Leninismus und Wirtschaftswissenschaften.
Insgesamt ist die Überlieferungslage der SED im Universitätsarchiv außerordentlich lückenhaft. In den Sachaktenbeständen der Sektionen und Bereiche gibt es eine umfangreiche Gegenüberlieferung, die diese Lücken z.T. schließen kann.
Generell ist die Überlieferung der SED-Grundorganisationen sowie der Zentralen Parteileitung jedoch sehr gering.
Stephan Luther, Juli 2014
3. Erschließungszustand/Umfang: unerschlossen; Einlieferungsliste; Umfang: 2,3 lfm.
2. Bestandsbeschreibung: Die Unterlagen der Zentralen Parteileitung wurden bis 1962 in das Bezirksparteiarchiv der SED abgegeben und werden heute im Sächsischen Staatsarchiv, Staatsarchiv Chemnitz mit der Bestandssnummer 31973 verwahrt. Anschließend hat die Parteiorganisation der SED entweder an das Hochschularchiv der Technischen Hochschule später Universität Karl-Marx-Stadt abgegeben oder die Unterlagen behalten. 2009 wurde mit dem Staatsarchiv eine Übereinkunft erzielt, dass am Status Quo der Aufbewahrungsorte nichts verändert wird.
Ebenfalls 2009 gab es eine Einlieferung der Personalkommission an das Sächsische Hauptstaatsarchiv Dresden in der Unterlagen der SED-Grundorganisationen der Sektionen vorhanden waren. Diese Unterlagen wurden an das Universitätsarchiv abgegeben. Dies betraf die Sektionen Marxismus-Leninismus und Wirtschaftswissenschaften.
Insgesamt ist die Überlieferungslage der SED im Universitätsarchiv außerordentlich lückenhaft. In den Sachaktenbeständen der Sektionen und Bereiche gibt es eine umfangreiche Gegenüberlieferung, die diese Lücken z.T. schließen kann.
Generell ist die Überlieferung der SED-Grundorganisationen sowie der Zentralen Parteileitung jedoch sehr gering.
Stephan Luther, Juli 2014
3. Erschließungszustand/Umfang: unerschlossen; Einlieferungsliste; Umfang: 2,3 lfm.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
19.08.2025, 12:22 PM CEST