Meines Stammes Seele
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Rheinisches Dichterarchiv, HHI.1983.L.323
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Handschriftenarchiv rheinischer Dichter >> Archivalie – Werkmanuskript
1924
Erläuterung von Josef Hoffmann auf beiliegendem Zettel für Heinz Haake:
"Diese Arbeit wurde 1924 verfasst und im gleichen Jahre abgeschrieben. Vorliegende Handschrift ist die Abschrift aus dem Jahr 1924. Die Arbeit, hie und da noch gedanklich etwas unklar, stellt die dichterisch-gedanklich erlebten Beziehungen zwischen Menschenseele und Landschaft, zwischen "Stamm" und "Heimat", anders zwischen "Blut" und "Boden" . . . und zieht dabei kulturpolitische Folgerungen, die heute, fast 20 Jahre später, Allgemeingut kulturpolitischen Reichswillens sind. Aus diesem Grunde als Dokument geistigen Werdens nicht meiner Person, sondern einer Zeit erhalten Sie diese Abschrift vom Jahr 1924. Von einer Milieutheorie wird man ja wohl hier nicht sprechen, da der Begriff "Stamm" ein Blutsbegriff ist." Herdorf/Sieg, den 06. Mai 1942.
"Diese Arbeit wurde 1924 verfasst und im gleichen Jahre abgeschrieben. Vorliegende Handschrift ist die Abschrift aus dem Jahr 1924. Die Arbeit, hie und da noch gedanklich etwas unklar, stellt die dichterisch-gedanklich erlebten Beziehungen zwischen Menschenseele und Landschaft, zwischen "Stamm" und "Heimat", anders zwischen "Blut" und "Boden" . . . und zieht dabei kulturpolitische Folgerungen, die heute, fast 20 Jahre später, Allgemeingut kulturpolitischen Reichswillens sind. Aus diesem Grunde als Dokument geistigen Werdens nicht meiner Person, sondern einer Zeit erhalten Sie diese Abschrift vom Jahr 1924. Von einer Milieutheorie wird man ja wohl hier nicht sprechen, da der Begriff "Stamm" ein Blutsbegriff ist." Herdorf/Sieg, den 06. Mai 1942.
S.1-7
1 Manuskript mit eigenhändigen Korrekturen
Verfasser*in:
Josef Hoffmann
Archivalie – Werkmanuskript
Deutsch
Dauerleihgabe aus dem LVR (Landschaftsverband Rheinland)
Josef Hoffmann - Verfasser*in
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.11.2025, 11:59 MEZ