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Verkauf einer jährlichen Rente aus der Badestube von Fulda an Hermann von Appenfeld durch Abt Friedrich [von Romrod] und den Konvent von Fulda
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Urk. 78 Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV]
Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV] >> Stiftungen >> Badestube hinter der Münze
1387 November 11
Ausfertigung, Pergament, 2 an Pergamentstreifen anhängende Siegel, ab und verloren
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini M° CCC° LXXXseptimo in die sancti Martini episcopi
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, verkauft mit Zustimmung Dekan Martins und des Konvents von Fulda in wiederkäuflicher Weise an Hermann von Appenfeld und dessen Geschwister und Erben für 60 Gulden eine jährliche, zu bestimmten Terminen auszubezahlende Rente in Höhe von zehn Pfund Heller aus der Badestube in Fulda, die hinter der Münze am Wambach liegt. Es folgen Absprachen hinsichtlich Wiederkauf und Verkauf der Rente. Ankündigungen des großen Siegels Abt Friedrichs und des Siegels von Dekan Martin und des Konvents.
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Friedrich von Romrod, Abt von Fulda]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Dekan Martin und der Konvent von Fulda]
Beiliegend zur Urkunde ein handschriftliches Kurzregest.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.