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Rechtsstreitigkeiten wegen der reichsunmittelbaren Grafschaft Limburg-Styrum
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Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Brief des Richters Peter Sarbols (1518); Brief des Drosten Derick Momme von Kell (1432); Abschrift eines Vergleichs zwischen Erich Grafen zu Limburg und Bronckhorst und Johann Jacob Graf zu Bronckhorst-Batenburg wegen der Herrschaft Myllendonk (08.10.1624); Abschrift einer Vollmacht Ottos Graf zu Holstein-Schauenburg für die Räte Johann Tielmann und Georg Rauen (14.06.1636); Revers des Dr. jur. Wilhelm Terbeck (24.05.1640); Abschrift einer Schreibens König Christians IV. von Dänemark vom August 1642 wegen der anheimgefallenen Herrschaft Pinnenberg; Differenzen zwischen den Grafen von Bronckhorst und der Äbtissin zu Elten (1652-1659); Abschriften von Pachtverträgen des Wilhelm von Nesselrode und Bertram von Nesselrode zu Herten (1607, 1609); Abschriften der Nesselrodischen Erbpachtzettel über Mallandt und Lomans Hof (1609); Beilegung von Differenzen zwischen dem Grafen von Styrum und der Herzogin von Aarschot und Croy vor dem Gericht zu Kleve (1660-1662). Korrespondenten u.a.: Dr. Wilhelm Terbeck, Willem van Haarsolt, Jost Hermann Graf zu Holstein, Georg Ernst Graf zu Limburg-Bronckhorst-Styrum, Temminck, Dr. Johann Peil (Kleve), Sekretär Anton Crämer; Dr. Hermann Pabst (Kleve), Dr. Hermann Ernst (Kleve), Wilferd Erhardt (Kleve), Bernhard Becker, Henrick Hunteler.
145 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.