Mainz, 1615.11.02. (Richter Adam Ebersheim). Der B. Anton von Deuern u.s.Fr. Judith verkaufen für sich und ihre Geschwister und Miterben (Christoph von Dewern, Beseher zu Höchst, Hans Jakob Winzenheimer, Krahnmeister in Bingen, und Konrad Silbernagel, Wirt zum Hirsch in der Vorstadt zu Bingen) Herrn Stephan Hatting d.J., B. und Faktor, u.s.Fr. Gertrud ein Haus mit Garten, an der Stadtmauer bei der Bürgk und gegenüber der Herberge zum Bock, samt allen Gerechtigkeiten, insbesondere einer kleinen Preßkelter und einem Fischbehälter nächst unter dem Zoll am Rhein, wie das alles der Vater Johann von Deuern, Beseher zu Vilzbach, innegehabt und neuerbaut hat, zinst dem kurf. Zinsmeister. Kaufpreis: 1000 fl. B. (je 60 Kr.), davon 400 fl. auf Ostern, Rest in Jahresraten von 150 fl. auf Ostern (zuletzt 1621). Z.: Jakob Heuff, Gasthalter zum Spiegel, und Hans Friedrich Banwart, Barbierer.
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Mainz, 1615.11.02. (Richter Adam Ebersheim). Der B. Anton von Deuern u.s.Fr. Judith verkaufen für sich und ihre Geschwister und Miterben (Christoph von Dewern, Beseher zu Höchst, Hans Jakob Winzenheimer, Krahnmeister in Bingen, und Konrad Silbernagel, Wirt zum Hirsch in der Vorstadt zu Bingen) Herrn Stephan Hatting d.J., B. und Faktor, u.s.Fr. Gertrud ein Haus mit Garten, an der Stadtmauer bei der Bürgk und gegenüber der Herberge zum Bock, samt allen Gerechtigkeiten, insbesondere einer kleinen Preßkelter und einem Fischbehälter nächst unter dem Zoll am Rhein, wie das alles der Vater Johann von Deuern, Beseher zu Vilzbach, innegehabt und neuerbaut hat, zinst dem kurf. Zinsmeister. Kaufpreis: 1000 fl. B. (je 60 Kr.), davon 400 fl. auf Ostern, Rest in Jahresraten von 150 fl. auf Ostern (zuletzt 1621). Z.: Jakob Heuff, Gasthalter zum Spiegel, und Hans Friedrich Banwart, Barbierer.
U / 1615 November 2 (in 5 / 25)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
02.11.1615
Stadtgericht Mainz
In 5 / 25, fol. 74 v.
Urkunden
Banngewinnung 1616.07.11, Nr. 6.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ