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Heinrich von Stein zu Lausnitz bekundet, dass er mit Urkunde Kahla 1574 September 13 mit Zustimmung seines Bruders Konrad von Stein im Beisein des...
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Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von Stein zu Lausnitz bekundet, dass er mit Urkunde Kahla 1574 September 13 mit Zustimmung seines Bruders Konrad von Stein im Beisein des Hans Apel von Tettau zu Bünau, Isaak von Brandenstein zu Oypurg, Balthasar von Tratschen zu Allendorf, Friedrich von der Pforten zu Ulstadt und Christoph Bener, Schosser zu Leuchtenberg, seinem Schwager Hans Fabian von Feilitsch auf Altenberga sein freies Gütlein gen. Schlößchen zu Altenberga samt Zubehör, wie er es von seinem verstorbenen Vater Konrad von Stein ererbt und Stephan Gottschalk es 26 Jahre innehatte, samt 16 Pfennig Jahrzins des Löberhandwerks zu Kahla für 410 Gulden und vier Eimer Wein. Nachdem jetzt die Bezahlung erfolgt, setzt er den Käufer in Besitz und erteilt Währschaft
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers mit der Petschaft. Siegelbitte an seinen Bruder Konrad als Mitbelehnten zur Bekräftigung des Konsenses. Unterschrifts- und Siegelankündigung Konrads
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.