Kaiser Karl IV. gebietet auf Klage der Stadt Nürnberg Conradt Waltstromeir, obersten Forstmeister, Ott und Frantz, dessen Brüdern, und allen anderen Forstmeistern, Förstern und Zeidlern des Waldes zu beiden Seiten der Pegnitz, den Bürgern der Stadt Nürnberg gemäß ihren alten Briefen zu "rügen" und zu sagen, was dem Walde schädlich wäre, ferner sollen sie alles, was sie an Fürreuten über 200 Morgen hätten, liegen lassen, damit es wieder zu Wald gemacht werde, davon Verkauftes wieder an das Reich bringen u. A.
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Kaiser Karl IV. gebietet auf Klage der Stadt Nürnberg Conradt Waltstromeir, obersten Forstmeister, Ott und Frantz, dessen Brüdern, und allen anderen Forstmeistern, Förstern und Zeidlern des Waldes zu beiden Seiten der Pegnitz, den Bürgern der Stadt Nürnberg gemäß ihren alten Briefen zu "rügen" und zu sagen, was dem Walde schädlich wäre, ferner sollen sie alles, was sie an Fürreuten über 200 Morgen hätten, liegen lassen, damit es wieder zu Wald gemacht werde, davon Verkauftes wieder an das Reich bringen u. A.
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden 21
S. I. L. 245 Nr. 84
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, D-Laden, Urkunden >> D-Laden, Urkunden (in chronologischer Reihung)
25.10.1358
Papier
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: beglaubigt von dem Notar Georg Sellenecker in Nürnberg, 30. August 1541
Überlieferung: Abschrift
Ausstellungsort: Prag
Originaldatierung: G. Prag etc. 1358, des nechsten Donerstags vor S. Simon und S. Judas tag (= 25. Oktober)
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1358
Monat: Oktober
Tag: 25
Überlieferung: Abschrift
Ausstellungsort: Prag
Originaldatierung: G. Prag etc. 1358, des nechsten Donerstags vor S. Simon und S. Judas tag (= 25. Oktober)
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1358
Monat: Oktober
Tag: 25
Karl IV., Kaiser
Sellneckher, Georg
Waltstromer, Franz
Waltstromer, Konrad
Waltstromer, Otto
Nürnberg, Wald
Prag (tsch. Praha, Tschechien), Ausstellungsort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
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