Ehevertrag zwischen dem verwitweten Garnsieder Georg Maurer und der ledigen Anna Junginger. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Walburga geborene Frieß die drei Kinder Raimund, Margarete und Anna. Der Vertrag wird im Beisein des Vorgesetzten der Weberzunft Markus Anton Maurer und des Baders Philipp Friedrich Raff als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Mohrenkopfwirts [abgegangene Wirtschaft Zum Mohren oder Mohrenkopf, Bereich Weinhof 23] Johann Treuttel als Pfleger der Braut geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Garnsieder Georg Maurer und der ledigen Anna Junginger. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Walburga geborene Frieß die drei Kinder Raimund, Margarete und Anna. Der Vertrag wird im Beisein des Vorgesetzten der Weberzunft Markus Anton Maurer und des Baders Philipp Friedrich Raff als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Mohrenkopfwirts [abgegangene Wirtschaft Zum Mohren oder Mohrenkopf, Bereich Weinhof 23] Johann Treuttel als Pfleger der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 431
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1784 Januar 7.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Georg Maurer und Anna Junginger
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften von Christoph Heinrich von Besserer dem Jüngeren, Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach] und Johann Friedrich Gaum
Kanzleivermerke: No. 87 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 20. Januar 1784
Datum: So geschehen Ulm, den 7. januarii 1784.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Georg Maurer und Anna Junginger
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften von Christoph Heinrich von Besserer dem Jüngeren, Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach] und Johann Friedrich Gaum
Kanzleivermerke: No. 87 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 20. Januar 1784
Datum: So geschehen Ulm, den 7. januarii 1784.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International