König Erich von Dänemark erlässt seinen im Orsunde gemachten Gefangenen, dem Hamburger Bürgermeister Hinrik Hoyer, dem Ratsmann Johan Voss, den Bürgern Olrik Bißhorst und Mathies Schiphower, sowie ihren anderen Bürgern und Freunden für die Dauer von 120 Jahren alle aus ihrer Gefangenschaft herrührenden Verpflichtungen.
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König Erich von Dänemark erlässt seinen im Orsunde gemachten Gefangenen, dem Hamburger Bürgermeister Hinrik Hoyer, dem Ratsmann Johan Voss, den Bürgern Olrik Bißhorst und Mathies Schiphower, sowie ihren anderen Bürgern und Freunden für die Dauer von 120 Jahren alle aus ihrer Gefangenschaft herrührenden Verpflichtungen.
UA Urkundensammlung b-2865
Vorl. Nr.: 2829
UA Urkundensammlung
Urkundensammlung
1436 Juli 16
Archivale
Siegelanzahl: 0
Datumszeile: des Mandages na aller Apostele dage
Breite: 21,5
Länge (ohne Siegel): 29,5
Verweis 1: auf einem Blatt mit: [Verweis:2865;UA]
genetisches Stadium: Abschrift
Datumszeile: des Mandages na aller Apostele dage
Breite: 21,5
Länge (ohne Siegel): 29,5
Verweis 1: auf einem Blatt mit: [Verweis:2865;UA]
genetisches Stadium: Abschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
06.03.2025, 18:35 MEZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International