"Crißman" am Berge, der Weber, und seine Ehefrau Else übergeben zu Erbe vor Richter Hermann Quadheim ("Quaedheyn") Katherina Crutzbergen das Haus und Erbe zum großen Sandführer mit dem kleinen Häuschen (Vorbesitzer: der verstorbene Henne Aich), gegenüber dem Heidentanz, zu 2 fl. Zins. Zeugen: [Martin Weißgerber,] Andres Eginger, [Adeln Philipps,] Heinz Ulner [und Johann von Köln ("Colne")]. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo sexagesimo quinto, dominica proxima post Allexi."
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"Crißman" am Berge, der Weber, und seine Ehefrau Else übergeben zu Erbe vor Richter Hermann Quadheim ("Quaedheyn") Katherina Crutzbergen das Haus und Erbe zum großen Sandführer mit dem kleinen Häuschen (Vorbesitzer: der verstorbene Henne Aich), gegenüber dem Heidentanz, zu 2 fl. Zins. Zeugen: [Martin Weißgerber,] Andres Eginger, [Adeln Philipps,] Heinz Ulner [und Johann von Köln ("Colne")]. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo sexagesimo quinto, dominica proxima post Allexi."
U / 1465 Juli 21
Gr
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
21.07.1465
St. Peter Mainz
Ausfertigung. Perg., löcherig und modrig. S.-Umschrift beschädigt. Auch enthalten in der Eidbesagung U / 1465 Juli 24/II. Rückvermerk auf Umbug: 4 Schilling 3 Heller.
Urkunden
Nach Rückvermerk 1642 handelt es sich um ein der Vikarie St. Katharina zu St. Peter inkorporiertes Haus (Besitzer: "Bilslem").
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ