Anatomie I. Vorgänger: Adolf Heidenhain. Inhaber: Otto Oertel, Robert Wetzel, Walter Jacobj, Emil Tonutti. Vertreter: Walter Jacobj; Robert Wetzel; Walter Jacobj; Emil Tonutti.
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UAT 205/44
117D/324 (Besetzung des Extraordinariats der Med. Fakultät (Prof. Dr. Jacobj, Prof. Dr. von Lanz, Prof. Dr. Bargmann, 3 SSt, 1946).
UAT 205/ Zentrale Verwaltung, Lehrstuhlakten (I)
Zentrale Verwaltung, Lehrstuhlakten (I) >> Theoretische Medizin [5271ff.]
1933-1958
Enthält: Besetzung 1933 (Nachfolge Heidenhain):
- Berufen: Otto Oertel, Professor Tübingen; Alfred Benninghoff, ordentlicher Professor Kiel; Günther Hertwig, außerordentlicher Professor Rostock; Walther Vogt, ordentlicher Professor Zürich.
Besetzung des 1936 (Nachfolge Oertel):
- Berufen: Robert Wetzel, außerordentlicher Professor Würzburg; Alfred Brenninghoff, ordentlicher Professor Kiel; Hermann Bautzmann, außerordentlicher Professor Hamburg; Rudolf Spanner, außerordentlicher Professor Kiel; Adolf Dabelow, außerordentlicher Professor München.
Besetzung 1946 (Nachfolge Wetzel):
- Berufen: Walter Jacobj, Professor Tübingen; Wolfgang Bargmann, Professor Kiel; Titus von Lanz, Professor München.
Besetzung 1956 (Nachfolge Jacobj)
- 1. Liste: Kurt Neubert, Professor Tübingen; Kurt Goerttler, Professor Heidelberg; Wolfgang Bargmann, ordentlicher Professor Kiel; Max Watzka, ordentlicher Professor Mainz; Bachmann, Göttingen (von Senat erwähnt); Ferner, Hamburg (von Senat erwähnt).
- 2. Liste: Emil Tonutti, Professor Gießen (berufen); Heinz Feneis, außerordentlicher Professor Tübingen; Helmut Ferner, ordentlicher Professor Homburg.
- Berufen: Otto Oertel, Professor Tübingen; Alfred Benninghoff, ordentlicher Professor Kiel; Günther Hertwig, außerordentlicher Professor Rostock; Walther Vogt, ordentlicher Professor Zürich.
Besetzung des 1936 (Nachfolge Oertel):
- Berufen: Robert Wetzel, außerordentlicher Professor Würzburg; Alfred Brenninghoff, ordentlicher Professor Kiel; Hermann Bautzmann, außerordentlicher Professor Hamburg; Rudolf Spanner, außerordentlicher Professor Kiel; Adolf Dabelow, außerordentlicher Professor München.
Besetzung 1946 (Nachfolge Wetzel):
- Berufen: Walter Jacobj, Professor Tübingen; Wolfgang Bargmann, Professor Kiel; Titus von Lanz, Professor München.
Besetzung 1956 (Nachfolge Jacobj)
- 1. Liste: Kurt Neubert, Professor Tübingen; Kurt Goerttler, Professor Heidelberg; Wolfgang Bargmann, ordentlicher Professor Kiel; Max Watzka, ordentlicher Professor Mainz; Bachmann, Göttingen (von Senat erwähnt); Ferner, Hamburg (von Senat erwähnt).
- 2. Liste: Emil Tonutti, Professor Gießen (berufen); Heinz Feneis, außerordentlicher Professor Tübingen; Helmut Ferner, ordentlicher Professor Homburg.
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 4 Teilaufgaben und -registraturen (Tektonik)
- Bc 4.14 Lehrstuhlbesetzung (Tektonik)
- Lehrstuhlakten (seit 1907) (Tektonik)
- Zentrale Verwaltung, Lehrstuhlakten (I) (Bestand)
- Theoretische Medizin [5271ff.] (Gliederung)