Jerg Schilling aus Lauingen schwört, in Rechtshändeln mit Graf Ulrichs von Württemberg armen Leuten und Zugewandten, sie seien geistlich oder weltlich, vor deren Gerichten mit Recht zu suchen und sie nicht mit anderen Gerichten zu bekümmern und umzutreiben.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 WR 3962
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 44 Urfehden
Urfehden >> 4. Band 4: Amt Kirchheim ( (Amt Kircheim mit den Gemeinden Ohmden bis Zell) und Lauffen >> 4.1 Kirchheim, Amt (Fortsetzung) >> 4.1.15 Außeramtliche Orte
1470 Oktober 8 (Mo nach Franziskus)
Urkunden
Schaden: Papier schadhaft
Siegler: der ehrsame und weise Hans Schöblin, Richter zu Kirchheim. (der gleichfalls um die Besiegelung gebetene Hans Bonacker, Richter zu Kirchheim, hat nicht besiegelt.)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1 aufgedrucktes S.
Siegler: der ehrsame und weise Hans Schöblin, Richter zu Kirchheim. (der gleichfalls um die Besiegelung gebetene Hans Bonacker, Richter zu Kirchheim, hat nicht besiegelt.)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 1 aufgedrucktes S.
Schilling, Jerg
Lauingen (Donau) DLG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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- 4.1 Kirchheim, Amt (Fortsetzung) (Gliederung)
- 4.1.15 Außeramtliche Orte (Gliederung)