PrAdK 1283
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 12. Stiftungen >> 12.4. Persönliche Stiftungen
1930 - 1944
Enthält: Jährliche Vergabe eines Betrages von 600 RM als Stipendium/Reisestipendium zur Unterstützung an "junge Leute" der Malerei, Bildhauerei, Baukunst, Musik oder Kupferstecherkunst (Bl. 165). Vorschläge für Preisträger, u.a. Kurt Fiebig (mit handschriftlichem Lebenslauf; Bl. 122ff.), Verzeichnis der eingereichten Arbeiten von Richard Jenner (Bl. 112, 105ff.), Lebenslauf von Hans Joachim Grothe (Bl. 104). Beratungen in Sektionssitzungen über Stipendienvergabe. Preisträger, teilweise mit Lebenslauf und Dankschreiben: 1931 Otto Freytag (Maler, Meisterschüler von Ulrich Hübner, Bl. 163), 1932 Gustav Seitz (Bildhauer, Schüler von Wilhelm Gerstel, Bl. 128ff., 135), 1933 Max Jarczyk (Musiker, Bl. 119), 1934 Alfred Cuda (Architekt, Bl. 94ff.), 1935 Hermann Kirchberger (Maler, Bl. 89ff.), 1936 Friedrich Welter (Komponist, Bl. 82ff.), 1937 Wilhelm Rietschel (Bildhauer, Bl. 73f.), 1938 Karl Theodor Atzpodin (Bl. 56ff.), 1939 Karl Döltz (Musiker, Bl. 46ff.), 1940 Otto Hoffmann (Maler, Bl. 40ff.), 1941 Paul Egon Schiffer (Bildhauer, Bl. 28ff.), 1942 Gerhard Kroeger (Komponist, Bl. 23), 1943 Paul Schüler (Architekt, Bl. 5, 10). Enth. u.a.: Protokolle folgender Sitzungen (teils in Auszügen): Abteilung bildende Künste, Senat, 30. Nov. 1936: Vorschlag zugunsten Rietschel als Preisträger der Reichertschen Milden Stiftung (Bl. 81). Sektion bildende Künste, Senat und Genossenschaft/ Abteilung: 19. Dez. 1930: Stipendienvergabe der Reichertschen Milden Stiftung an einen bildenden Künstler (Bl. 164, vgl. PrAdK 1225); 20. Jan. 1932, 5. Febr. 1932: Diskussion über Vorschläge für das Stipendium der Reichertschen Milden Stiftung, Wahl von Gustav Seitz zum Preisträger (Bl. 133ff., vgl. PrAdK 1225). Sektion Musik, Abteilung: 15. Dez. 1932: Vorschläge für die Verleihung des Stipendiums der Reichertschen Milden Stiftung (Bl. 126f., vgl. PrAdK 1230); 16. Jan. 1933: Vorschlag zum Preisträger der Reichertschen Milden Stiftung: Max Jarczyk (Bl. 125f., vgl. PrAdK 1230); 26. Jan. 1939: Stipendienvergabe aus der Reichertschen Milden Stiftung für Karl Döltz (Bl. 53f., vgl. PrAdK 1231); 18. Dez. 1941: Konzertveranstaltung anläßlich des 70. Geburtstages von Paul Graener; Vorschlag für Gerhard Kröger zur Bewilligung eines Stipendiums aus der Reichertschen Milden Stiftung.
165 Bl. Microfilm/-fiche: 1283
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - R 13 - Bd. 1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:06 MEZ