Josef von Schermar, Hauptmann in der Ulmer Garnison, verkauft dem Ulmer Rats-, Bau- und Holzherren Theodor August Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach] ein Feldlehen in Bernstadt ("Bernstatt") [Alb-Donau-Kreis]. Dazu gehören 7 Jauchert Äcker. Dafür hat ihm der Käufer 1.000 Gulden bezahlt. Er überträgt diesem daher alle Rechte, die ihm bisher an dem Lehen zustanden, und übernimmt die Gewährleistung für den Verkauf.
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Josef von Schermar, Hauptmann in der Ulmer Garnison, verkauft dem Ulmer Rats-, Bau- und Holzherren Theodor August Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach] ein Feldlehen in Bernstadt ("Bernstatt") [Alb-Donau-Kreis]. Dazu gehören 7 Jauchert Äcker. Dafür hat ihm der Käufer 1.000 Gulden bezahlt. Er überträgt diesem daher alle Rechte, die ihm bisher an dem Lehen zustanden, und übernimmt die Gewährleistung für den Verkauf.
E Schad Urkunden, 441
Lade 34; E Schad Urkunden 1, Nr. 320
E Schad Urkunden Patrizierarchiv Schad Urkunden
Patrizierarchiv Schad Urkunden >> 07. Grund- und Lehenbesitz >> 07.02. Bernstadt
1772 Februar 24 / März 25
Archivale
Ort: Bernstadt und Ulm
Siegler: Johann Georg Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten] (1) und Johann Konrad Seutter von Lötzen (2), beide Altbürgermeister, geheime Räte, Oberrichter, Handwerksherren, Kriegsräte und Herrschaftspfleger in Ulm, auf Bitte des Verkäufers
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Zwei in Holzkapseln an Pergamentstreifen anhängende Siegel: S 1 verschmutzt aber unbeschädigt, S 2 rotes Wachs und unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe und Taxvermerk (18. Jh.); vid. Bernstatter contr. prot. fol. 373 (18. Jh.); Notizen über die Erträge des Lehens und seinen geplanten Weiterverkauf (1772, 1777)
Datum: Der geben ist Bernstatt den vierundzwanzigsten februarii und geferttiget Ulm den fünffundzwanzigsten martii 1772
Siegler: Johann Georg Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten] (1) und Johann Konrad Seutter von Lötzen (2), beide Altbürgermeister, geheime Räte, Oberrichter, Handwerksherren, Kriegsräte und Herrschaftspfleger in Ulm, auf Bitte des Verkäufers
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Zwei in Holzkapseln an Pergamentstreifen anhängende Siegel: S 1 verschmutzt aber unbeschädigt, S 2 rotes Wachs und unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe und Taxvermerk (18. Jh.); vid. Bernstatter contr. prot. fol. 373 (18. Jh.); Notizen über die Erträge des Lehens und seinen geplanten Weiterverkauf (1772, 1777)
Datum: Der geben ist Bernstatt den vierundzwanzigsten februarii und geferttiget Ulm den fünffundzwanzigsten martii 1772
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International