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Ablass des Erzbischofs Wilhelm von Bar und weiterer [Titular-]Bischöfe für Almosenspenden an das St. Marien- und Nikolaushospital vor Fulda
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Urk. 78 Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV]
Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV] >> Hospitäler >> Spital St. Nicolai vor dem Peterstor
1331 Oktober 01
Ausfertigung, Pergament, 10 an gelben und grünen Schnüren anhängende Siegel (Siegel Nr. 1-3 ab und verloren, Siegel Nr. 4-10 Siegelreste)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Auinion. kl. Octobris anno domini millesimo CCC° XXXI° et pontificatus domini Johannis papae XXII
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wilhelm (Guillelmus), Erzbischof von Bar (Antibarensis) [Bar, Montenegro], verleiht zusammen mit neun weiteren genannten [Titular-]Bischöfen denjenigen, die die Kapelle des St. Marien- und Nikolaushospitals außerhalb von Fulda, gelegen in der Würzburger Diözese, sowie die dortigen Kranken, Waisen und Armen durch Almosen fördern, einen Ablass in Höhe von 40 Tagen. Siegelankündigungen. Ausstellungsort: Avignon.
Die U-Initiale der Urkunde wurde mit einem Bildnis des auferstandenen Christus, dargestellt im Segensgestus, illuminiert. Daneben weist die Urkunde zwei gelbe Rubrikationen auf.
Am linken oberen Rand der Urkunde ein späteres lateinisches Kurzregest der Urkunde.
Die Urkunde weist entlang des oberen Randes Reste ehemaliger Pergamentstreifen aus Makulatur auf, mit Hilfe derer der Ablass wohl aufgehängt werden konnte.
Die Identifikation der Siegler ist durch weitgehenden Verlust der Siegel unmöglich geworden.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.