Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Verwendung der Einkünfte des aufgelösten Augustinereremitenklosters zum Unterhalt einer Schule
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Kleve-Märkische Regierung, Landessachen >> 28. Kirchen-, Schul- und Armenwesen in märkischen Gemeinden >> 28.71. Lippstadt (katholische - lutherische (Groß-St.Marien, Klein-St. Marien) - reformierte (Garnisons-)Gemeinde >> 28.71.2. Weitere Schulsachen
(1284, 1501) 1504-1652
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Verschiedene Grundstückskäufe des Klosters, besonders des Kampes "Im Westbroik" bei Dedinghausen, 1284, 1501-1546 (in Abschrift, teils durch Notar Christoph van Asbeck) - Inventar der Kirchenschätze des Augustinereremiten- und des Augustinerinnenklosters, 1528 - Abrechnungen über Ausgaben an bzw. Einkünfte von genannten Personen, ca. 1530 - Heberegister, 1531 - Visitation der Augustinereremiten- und des Augustinerinnenklosters, ca. 1531/1532 - Heberegister, geführt vom Gogreven zu Erwitte, Walrave Schutte, 1533 - Beschlagnahme der Klostergüter in den Ländern des Erzbischofs von Köln, 1534ff. - Beschlagnahme der Klosterschätze und -archivalien durch die Amtleute Franz, Jost und Jürgen van Hörde, 1537ff. - Regestierung der mit den Klosterarchivalien beschlagnahmten Urkunden 1300-1525, ca. 1548 - Rechnungsextrakte 1543-1548 - Verwaltung der Klostergüter durch Sander Segebrecht, 1548ff. - Abrechnungen über Einkünfte von genannten Personen zwischen 1558-1567 - Aussagen genannter Ratspersonen und Bürger von Lippstadt über die Nutzung der Klostergüter, ca. 1575 - Abrechnungen der von Klostergutsverwalter Georg Epping zwischen 1593 und 1617 bezogenen Einkünfte - Beschlagnahme der Schulgebäude durch den pfalzneuburgischen Kapitän Dietrich Ottomar von Erwitte zur Umwandlung der Schule in ein Jesuitenkolleg, 1618ff. Enthält auch: - Stadt Lippstadt ./. Augustinerinnenkloster: die von diesem betriebene Landwirtschaft und die von den Wollenwebern und Teppichmachern (drappeners) bereitete Konkurrenz, 1504 - Schutz der Güter des Prämonstratenserstifts Cappenberg durch den Bischof von Münster, Franz von Waldeck, 1533
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.