Appellationis Auseinandersetzung um Trennung von Tisch und Bett
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(1) 1544
Wismar J 39 (W J n. 39)
Abt. IV. Rep. 1. B Prozeßakten des Tribunals 1653-1803
Prozeßakten des Tribunals 1653-1803 >> 10. 1. Kläger J
(1771-1772) 12.03.1772-06.07.1772
Kläger: (2) Hinrich Christoph Jörns, Amtmann zu Poel (Bekl. in 1. Instanz)
Beklagter: Elisabeth Catharina Buchholz, frühere Ehefrau des Jörns (Kl.in in 1. Instanz)
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. N N Goldschmidt (A), Dr. Joachim Christoph Gabriel Hasse (P) Bekl.: Dr. Theodor Johann Quistorp (A & P)
Fallbeschreibung: Nach jahrelangem Streit mit ihrem Mann klagt Bekl. im Konsistorium auf Scheidung und verlangt 500 Rtlr / Jahr Unterhalt. Parteien werden geschieden, Kl. soll Bekl. pro Monat 10 Rtlr Unterhalt zahlen und ihr Möbel und Hausgerätschaft geben. Kl. appelliert gegen dieses Urteil, bittet es aufzuheben, die Bekl. zur Rückkehr aufzufordern und ihr die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen. Das Tribunal bestätigt am 06.07.1772 das Urteil des Konsistoriums nach Prüfung der vorinstanzlichen Akten (Nr. 1545).
Instanzenzug: 1. Konsistorium zu Wismar 1771-1772 2. Tribunal 1772
Prozessbeilagen: (7) Urteil des Konsistoriums vom 12.02.1772; von Notar Jochim Christoph Lehmann aufgenommene Appellation vom 15.02.1772; Protokolle der Vorbescheide des Konsistoriums vom 24.09.1771 und 06.02.1772; Prozeßvollmacht des Kl.s für Dr. Hasse vom 13.05.1772;
Beklagter: Elisabeth Catharina Buchholz, frühere Ehefrau des Jörns (Kl.in in 1. Instanz)
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Dr. N N Goldschmidt (A), Dr. Joachim Christoph Gabriel Hasse (P) Bekl.: Dr. Theodor Johann Quistorp (A & P)
Fallbeschreibung: Nach jahrelangem Streit mit ihrem Mann klagt Bekl. im Konsistorium auf Scheidung und verlangt 500 Rtlr / Jahr Unterhalt. Parteien werden geschieden, Kl. soll Bekl. pro Monat 10 Rtlr Unterhalt zahlen und ihr Möbel und Hausgerätschaft geben. Kl. appelliert gegen dieses Urteil, bittet es aufzuheben, die Bekl. zur Rückkehr aufzufordern und ihr die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen. Das Tribunal bestätigt am 06.07.1772 das Urteil des Konsistoriums nach Prüfung der vorinstanzlichen Akten (Nr. 1545).
Instanzenzug: 1. Konsistorium zu Wismar 1771-1772 2. Tribunal 1772
Prozessbeilagen: (7) Urteil des Konsistoriums vom 12.02.1772; von Notar Jochim Christoph Lehmann aufgenommene Appellation vom 15.02.1772; Protokolle der Vorbescheide des Konsistoriums vom 24.09.1771 und 06.02.1772; Prozeßvollmacht des Kl.s für Dr. Hasse vom 13.05.1772;
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ